Die Stimme der Krankheit

bestimmt den neukulturellen Klassenkampf im neuen Kulturkampf.

Gegen die Ärzteklasse, für die Patientenklasse. Überall.

Bestelladresse:

KRRIM -– PF-Verlag  für  Krankheit, Postfach 12 10 41, 68061 Mannheim, Deutschland

 

Überleitung anstelle einer Einleitung

Auch diese neue PATIENTENSTIMME gehört allen, die sie brauchen. Sie sind es, die damit das Richtige anzufangen werden wissen. Wer Schindluder damit treibt, kennt uns inzwischen schon gut genug. Unser Vertrauen in Substanz und Subjekt all dessen, was war und folgt, ist berechtigtermaßen grenzenlos.

Eine Vielzahl Nachdrucke hat es gegeben. Die Stückzahl der verbreiteten Exemplare zu dem jeweils von uns bestimmten Thema lag pro Nachdruck bei 3000. So soll es auch künftig weitergehen.

Dies also wäre die PATIENTENSTIMME Nr. 7. Jetzt aber heißt und ist sie
DIE STIMME DER KRANKHEIT. Die Gründe dafür sind dem Deckblatt zu entnehmen. Mehr darüber findet sich in unserer Stromzeitung (www.spkpfh.de). Manches wird noch hinzukommen, insbesondere in Wien.

Bei der Auswahl unserer Beiträge im vorliegenden Heft brauchten uns geographische Unterschiede kaum zu interessieren, sind wir doch mit Krankheit sowieso längst schon allüberall in der Unterschiedslosigkeit der Ununterscheidbarkeit, oder nirgendwo zu fassen, geschweige denn begründetermaßen zu hassen. Der euthanazistischen Ausmerzbereitschaft wußten wir im elektronischen Klassenkampf vom Start weg wirksam zu begegnen. Und kraß hervorgetreten ist selbige nun einmal in Wien: befremdlich fromme Züge hat sie dort angenommen, bevor sie unter der Eigenlast der weltweit herrschenden Ärzteklasse schmählich zu Bruch gegangen ist am so entschlossenen, wie wohlfundierten Angriffs-Richtspruch SPK.

Alles Denken hat heute mit dem Klassengegensatz zwischen Krankheitsfront und HEILsfront zu beginnen. Alles sonstige Denken ist gar keins. Jede modern-euthanazistische Ausmerztat ist Alarmsignal zum Angriff. Die Prozeßdauer bemißt sich unterschiedlich, aber die Erfolgsgarantie ist kraft Garantenstellung jedes Arztes um einiges sicherer, als der sichere Tod.

Dementsprechend also unsere Materialienauswahl im Folgenden, ohne Rücksicht auf geographische, politische, konfessionelle, national-ökonomische und sonstige beiherspielende Gesichtspunkte. Zielkonstante bleibt die Menschengattung. Angriffspunkt die Ausmerze; denn die Erde
er-wartet die Menschengattung. Und auch die scheinbar so langsamläufige Sternenwelt hat nicht für alles ewig Zeit.

 

Die Stimme der Krankheit

bestimmt den neukulturellen Klassenkampf im neuen Kulturkampf*.

Gegen die Ärzteklasse, für die Patientenklasse. Überall.

* Kulturkampf war: Bismarck (Reichsgründer 1870) hat gegen Katholen und Protzeltanten verloren.

Inhaltsverzeichnis Seite

Beispiel Gattungsblitzkrieg:

Anstelle einer Presse-Erklärung zum neuerlichen Triumph der Konfrontation

4

Interkontinentalunterschriften aus allen 5 Kontinenten im Gattungsblitzkrieg gegen Euthanazipraktiken in Österreich

4

Merkt es Euch gut und schreibt es Euch hinter die Ohren:
Patientenwille hat höchste Rechtspriorität !!

5

Es geht weiter. Feindseite in sich zerstritten
und mit Vertuschungsversuchen ausgelastet

9

Diapathik einer "Glaubensfreiheit"

11

Die Himmelssterne im pathastrischen Klassenkampf:

Astropathik lehrt uns siegen

13

Beispiel gegen Kultuskulturen, Kirchenrangordnungen, Knastkulturen, Folterkulturen, Militärkulturen, Mehrwertkulturen:

Aus Agitationen von Frontpatienten an Bücher- und Infotischen

14

Beispiel gegen Technikkulturen:

Computer-Konträrschem. Zum elektronischen Klassenkampf:
Anamnese (Rückerinnerung), Amnestie (Straferlaß), Amnesie (Gedächtnisverlust)

25

Beispiel gegen Kultuskulturen:

Am 29.5.2004 hat der MFE Colombia eine Pionieraktion gegen einen Mediziner-Gründungskongreß und ein Festbankett durchgeführt. SPK jetzt auch in Südamerika. MFE Colombia = PF/SPK. Die Überraschung war groß, der Erfolg vollständig, endgültig, nachhaltig. Hier das Flugblatt.

28

Beispiel gegen Mystizismus:

Jacques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht

34

Beispiel Gattungsvorschein:

Krankheit ist Substanz und Subjekt, auch aller Revolutionen

35

Beispiel gegen Gerichtskulturen:

Die Ärzte sind schuld an der tödlichen Dreckepidemie (Garantenstellung!)

36

Beispiele gegen Lügenkulturen und Gunstkulturen:

Postkarte gegen einen Internet-Eintrag in Italien

Gegen Medienscheißer und SPK-Verfälscher

40

Beispiel gegen Kunstkulturen:

IATROKLASIE ODER KUNST / Golem oder Krankheit

41

 

Beispiel Gattungsblitzkrieg:

Anstelle einer Presse-Erklärung zum neuerlichen Triumph der Konfrontation

Die Feindklasse dieser Welt ist seit 1970 verurteilt und gerichtet. Der Richterspruch heißt SOZIALISTISCHES PATIENTENKOLLEKTIV. Die weitere Unterstützung durch Unterschriftenlisten aus aller Welt bleibt richtig. Aber wichtig sind jetzt keine Unterschriften mehr, und keine Absender. Zu Fall bringt den jeweiligen Arzt das einzige Wort NEIN !! Dieses Zauberwort hat Gesetzeskraft, verursacht durch das SPK, gezwungenermaßen nachvollzogen durch die höchsten Ärzteverbände und Gerichte, um sich aus der Affäre zu ziehen, klar! Dieses Wort bringt alles zu Fall, überzufällig, wie am Beispiel gezeigt. (siehe www.spkpfh.de)

Nein zur Tötung!!
Nein zum Modern-Euthanazismus!!
Nein zur Feindklasse der Welt!!

 

Interkontinentalunterschriften aus allen 5 Kontinenten
im Gattungsblitzkrieg gegen Euthanazipraktiken in Österreich

2 aus Ecuador unterschreiben und fragen, ob man Geld spenden soll.

Ein Sandler (Obdachloser) unterschreibt, war froh, gefragt worden zu sein, war aber sonst schweigsam.

Eine Frau, Mitte 60: Gute Gelegenheit, was tun zu können, sowas liest man nicht in der Zeitung.

Eine Engländerin, die unterschrieben hat, ist schockiert über österreichische Verhältnisse.

Eine Psychiaterin (ca. 50 Jahre) meinte: Ja, meine Kollegen. Ich bin strikt gegen jede Zwangsbegutachtung und Zwangsunterbringung, würde sowas nie veranlassen, eine Schande! Sie unterschreibt und will es weitersagen.

Eine Frau: Die Österreicher!? Und mein Bruder möchte dort auch noch studieren! Sie und ihre Freundin unterschreiben. Frontpatienten (FPs) agitieren: Begutachtung = Wertzusammenhang, findet überall statt.

Koreaner auf Englisch agitiert, er unterschreibt, nachdem seine Freundin meinte, das sei wichtig, gegen Asylum (HEILanstalt).

Frau mit Kinderwagen hört aufmerksam zu, fragt nach: "Aber Ihre Strafanzeige, die soll doch weiterverfolgt werden?! Richtig so!" Sie hätte in der Situation auch Strafanzeige erstattet.

Viele schütteln den Kopf: Sowas darf es nicht geben! Haben unterschrieben.

Eine Frau, ca. 45 Jahre, sagte: Ich unterschreibe gleich, denn meine Freundin, die selbst Psychiaterin ist, wurde morgens abgeholt und in die Psychiatrie eingeliefert. Die Freundin habe eine liberale Meinung zu Sexualität in der Psychiatrie und sei deshalb gemobbt worden. Die schicke ich gleich raus, die ist hier in einer Vorlesung. Sie lege den Antrag zudem in einem Lesbencafé in Heidelberg aus, damit sich noch mehr anschließen können. Wir sollen auf jeden Fall weitermachen.

Manche sagten, das gibt’s nur in Österreich. FPs: Täglich, hier auch. Auf unserer Internetseite – www.spkpfh.de – können Sie lesen, wie es weitergegangen ist, wie wir Richter, Staatsanwälte und Gutachter angreifen und was sonst zu tun ist gegen Ärztewillkür.

Mann, ca. 45 Jahre: Das kenn‘ ich mit der Psychiatrie, habe dort zumindest keine Medikamente genommen. Nicht mal mein Anwalt hat mich rausbekommen. Er und seine Frau haben unterschrieben.

 

Merkt es Euch gut und schreibt es Euch hinter die Ohren:
Patientenwille hat höchste Rechtspriorität !!

An

  1. Staatsanwaltschaft Salzburg
  2. Ärztekammer für Salzburg
  3. Österreichische Ärztekammer
  4. Weltärztebund (World Medical Association)
  5. Bundesministerium der Justiz, Wien
  6. US-Botschaft Wien

26.11.2005

Gegen Laubichler, Werner, Univ.Prof.Dr. med., geb. 1. April 1932,
ladungsfähige Anschrift: 5412 Puch bei Hallein, Vollererhofstraße 682

ergeht hiermit

Strafanzeige aus allen rechtlichen Gründen

Antrag auf Entzug der Approbation

Antrag auf Streichung aus der Liste der Gerichtsgutachter

Antrag auf Streichung aus der Empfehlungsliste der US-Botschaft in Wien

Begründung:

  1. Mein Schreiben an Prof. Laubichler vom 7.11.2005
  2. Mein Schreiben an Prof. Laubichler vom 16.11.2005
  3. Deklarationen des Weltärztebundes von Tokio (1975) und Lissabon (1981)
  4. Europäische Menschenrechtskonvention
  5. Menschenrechts-Charta der Vereinten Nationen

I.

Die Basis des Rechts ist der Wille. Meinen Widerwillen gegen jegliche ärztliche Begutachtung habe ich rechtsverbindlich und unmißverständlich zum Ausdruck gebracht (siehe meine Schreiben).

Jegliches Tätigwerden des Gutachters Laubichler sowie eventueller Nachfolger, Vertreter und Anschlußtäter* bricht geltendes Recht.

Der Genannte ist strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.

* Auch sogenannte PsychoSoziale Dienste sind gut bestückt mit "geisteskranken Rechtsbrechern" dieser Sorte, und seien sie auch nur im Volontariat (ehrenamtlich sozusagen, vulgo: Spitzel).

 

II.

Bei vorliegender Widerwillenserklärung ist eine ärztliche Begutachtung verboten auch gemäß den Deklarationen des Weltärztebundes.

Insbesondere die Deklarationen des Weltärztebundes von Tokio (1975) und Lissabon (1981) verbieten es jedem Arzt, gegen den Willen des Patienten tätig zu werden.

Gesetzesvorschriften, die im Widerspruch zu diesen Deklarationen stehen, darf der Arzt nicht beachten.

Es heißt in der Deklaration von Lissabon hierzu ausdrücklich: "Wenn die Gesetze oder die Regierung eines Landes dem Patienten diese Rechte durch Maßnahmen vorenthalten, sind die Ärzte gehalten, geeignete Mittel und Wege zu suchen, diese Rechte dennoch zu gewähren."

Es war nicht ohne Grund, daß der Weltärztebund entsprechende Verpflichtungserklärungen für Ärzte festgelegt hat. Es lagen erdrückende Beweise vor, daß es weltweit Ärzte waren, welche mit ihrem ärztlichen Arsenal Zwangsbehandlung und Folter so effektiv wie möglich durchführten und die zudem das geschundene Folteropfer am Sterben (oft ultima ratio der Gefolterten!) hinderten, um weiter foltern zu können. Unter dem Druck der internationalen Öffentlichkeit wurden die genannten Deklarationen verabschiedet, die es weltweit allen Ärzten verbieten, gegen den Willen des Patienten tätig zu werden und Zwangsmaßnahmen anzuwenden.

Diese Deklarationen des Weltärztebundes sind bindend für jeden Arzt. Diese ärztlichen Normen haben Gesetzesrang.

III.

Bei vorliegender Widerwillenserklärung ist eine ärztliche Begutachtung verboten auch gemäß den internationalen Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Menschenrechts-Charta der Vereinten Nationen.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wurde verfaßt unter dem Eindruck der 60 Millionen Toten des II. Weltkrieges und den ärztlich-psychiatrischen Massenmordaktionen an Patienten im III. Reich. Damit sich so etwas nie mehr wiederhole, wurde die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen verabschiedet.

 

IV.

Prof. Laubichler weiß laut Selbstbekunden, daß ihm jegliches Tätigwerden gegen den erklärten Willen des Unterzeichners verboten ist. Auf mein Schreiben vom 7.11.2005:

"Ihnen ist hiermit jegliche Begutachtung verboten",

schickte Prof. Laubichler den Akt postwendend an das Gericht zurück mit dem Vermerk:

"Akt unerledigt zurück. Herr Schranz verweigert die Untersuchung."

Dieses sein handschriftliches Faxschreiben vom 11.11.2005 an das Gericht ist als Beweisstück in den Akten enthalten. Es ist das Schuldeingeständnis des Prof. Laubichler und das Dokument seines Unrechtsbewußtseins.

Prof. Laubichler weiß also, daß er nicht gutachten darf. Trotzdem hat er seiner Ladung als Gutachter zum 6.12.2005 bis heute nicht widersprochen, noch hat er den von ihm als rechtswidrig erkannten Gutachtenauftrag endgültig zurückgegeben.

Dies verstößt eindeutig gegen die genannten Deklarationen des Weltärztebundes und die darin niedergelegten Verhaltensvorschriften für Ärzte. Die Deklarationen des Weltärztebundes sind bindend für jeden Arzt und haben Gesetzesrang.

Dabei ist das Verhältnis dieser ärztlichen Verhaltensnormen zu anderen Vorschriften, insbesondere auch zu Gesetzesvorschriften eindeutig bestimmt. Der Arzt ist verpflichtet, vorrangig die ärztlichen Verhaltensregeln zu befolgen. Dem Arzt wird darüberhinaus auferlegt, sich aktiv zu Gunsten des Patienten einzusetzen und dies nötigenfalls auch im Widerspruch zu entgegenstehenden Gesetzesvorschriften.

Hierzu heißt es in der Deklaration des Weltärztebundes von Lissabon ausdrücklich:

"Wenn die Gesetze oder die Regierung eines Landes dem Patienten diese Rechte durch Maßnahmen vorenthalten, sind die Ärzte gehalten, geeignete Mittel und Wege zu suchen, diese Rechte dennoch zu gewähren."

Das heißt: Prof. Laubichler hätte seine Ladung als Gutachter zum 6.12.2005 (und auch zu jedem anderen Termin) sofort zurückweisen müssen, weil es ihm verboten ist, gegen den Willen des Unterzeichners tätig zu werden.

Der Genannte weiß von der Strafbarkeit seines Tun, aber er ist entweder nicht willens oder nicht in der Lage, gemäß dieser Einsicht zu handeln. Es ist somit Sache der zuständigen Instanzen, zum Zweck der Schadensabwendung schnellstmöglich die entsprechenden Maßnahmen gegen Prof. Laubichler, Schüler des Kinder-Massenmörders Prof.Dr.med. Heinrich Gross, zu ergreifen. Dies nicht zuletzt aus generalpräventiven Gründen. Es besteht Wiederholungsgefahr.

Es ist antragsgemäß zu verfahren.

Hinweis:

Eine ähnliche Sache vor gerade mal einem Jahr ist bös ausgegangen für die damaligen Täter. (Siehe Internet unter www. spkpfh.de/Mordanschlag vereitelt). Auch ist das Fehlverhalten und Versagen sämtlicher österreichischer Behörden noch heute beim Europäischen Gerichtshof, (www.spkpfh.de / Euthanazistische Wiederbetätigung - Europaklage über die österreichische Verfassung; Stellungnahme an die Europäische Kommission - Klage gegen die Republik Österreich).

Da ist nachzulesen, wie dergleichen endet, nämlich bös und mit Absturz für die anschlaganzettelnden Täter im Amt.

Übrigens: der Unterzeichner war seinerzeit in anderer Sache (für Herrn Dr. B.) erfolgreich tätig, und zwar als Beistand im Krankheitswesen. Die ärztlichen Gutachter von damals sind dauerflüchtig geblieben.

Schon damals sind sie an die Falschen geraten, nämlich an Konfrontationspatienten. Sogar gereimt ist es nachzulesen (www.spkpfh.de/Krankheitsweltgericht2), Auszug:

Der Krankheit Waffe Gegenschlag

traf fetzend diesen Magistrat

samt allen Jacker-Mauscheltratsch.

Das gibt noch manchen and'ren Knatsch.

Für "Magistrat" können aktuellerweise Namen wie Laubichler, aber auch Kail und Schober eingesetzt werden.

Unterschrift

 

Es geht weiter.
Feindseite in sich zerstritten
und mit Vertuschungsversuchen ausgelastet

Niemand hat seine Gewalt-, Folter- und Morddrohung gegen den Frontpatienten wahrgemacht.

Gutachter wurde zwangsvorgeführt, hat zu seiner Verteidigung unsere Schreiben gegen ihn ins Gericht eingebracht. Sollte 1 Stunde bleiben. Die Flucht gelang ihm aber schon nach 15 Minuten.

Alle Eingaben und Unterschriften haben ihren Zweck erfüllt, den ärztlichen und den verbiesterten Richterterror gebrochen. Allein die Richterin muß täglich mindestens eine halbe Stunde zu treuen Händen datenschützend lesen und gegenzeichnen.

Und jede weitere, aus aller Welt hinzukommende Unterschrift wirkt tausendfach weiter, vollständig, endgültig und nachhaltig. Sie wird nämlich auch in unserer Stromzeitung im Internet millionenfach gelesen, begrüßt und weiterverbreitet.

Altbekannter Sinnspruch:
Die Freude, die wir andern geben
kehrt stets in unser Herz zurück.


Erbaulich, stimmt‘s?

Nach der Unterstützung aus allen vier Kontinenten freuen wir uns ganz besonders über die Unterstützung aus dem afrikanischen Kontinent.

Alles gegen den neuen Euthanazismus!

Après l’appui de tous les quatre continents nous sommes tout particulièrement heureux de l’appui du continent africain.

Tout contre le nouveau euthanazisme!

Después del apoyo de todos los cuatros continentes nos alegramos particularmente por el apoyo del continente africano.

¡Todo contra el nuevo eutanazismo!

PF/SPK(H), 7. Dezember 2005

Soviel steht fest: Euthanazismus ist Erfahrungsvernichtung. Die Ärzteklasse glaubt das sicher nicht. Warum wohl? Ihre Anhangsgebilde glauben an die Glaubensfreiheit, daran und an das allermeiste andere auch, je nachdem, mit wem sie gerade zuletzt auch darüber geredet haben, Zeitung gelesen haben, ferngesehen haben usw. Auch der Rest ist Erfahrungsvernichtung. Und auch dies steht fest: ohne den Arzt, der den Totenschein ausstellt, gibt es keine Hinrichtung. Ohne den Arzt, der den Tod verhindert, kommt keine Folterprozedur zu Geständnis und Ergebnis, nicht zur Rettung einer Vielzahl von Menschenleben, wie es heißt. Welche Vielzahl von Ärzten soll dafür selbst unter die Folter? Das hinge davon ab, wie deren Geständnisse ausfallen. Die Patientenklasse und wir unsererseits sind wohl die einzigen, die an ihren Geständnissen kein Interesse haben. Wissen wir doch Bescheid. Wir unsererseits brauchen also am allerwenigsten die Erfahrungsvernichtung. Wer aber lebt und schon gestorben ist, dem fehlt sie nicht, diese Erfahrungsvernichtung, weil er sie schon hat. Braucht wer den neuen Euthanazismus? Fragen Sie Ihren Arzt! Der hat keine Schwierigkeiten damit. Es kommt darauf an, daß Sie ihm selbige machen. Probatum est (siehe Deckblatt zum Thema Bekenntnispathopraktik ...).

Auch im Fall der Folterspezialfabriken, Dienstleistungsbetriebe ökonomisch-militärischer Sorte, bleibt die ärztliche Garantenstellung dieselbe, egal wie weit fernab ein Arzt herumhockt. Ein Schuldiger ist leicht zu finden, und sei es der jeweilige Chef der WHO*, der die Sache dann weitergibt. An wen? An die Ärzteklasse, und sei sie repräsentiert durch den allerletzten Feld-, Wald- und Wiesenarzt. Soll der sich doch wehren! Wenn er kann!

* Welt"gesundheits"organisation, sogenannt; die Adresse für die Strafanzeige steht im Internet, der Rest ist Sache der Staatsanwaltschaft.

 

Diapathik einer "Glaubensfreiheit"

Der Falsche bekommt alles. Die Umstehenden rufen "Ver-sehen". Der Geber ruft "Ab-sicht"! Dafür verrenkt er sich sogar die Arme überkreuz. Der Geber sei so gut wie blind gewesen. Also heißt es im Buche (1, Mose, 48).

Beginnt das Ganze mit einer Einzelkrankheit? Ja, so ist es. Und übrigens wurde nicht einmal rechts mit links verwechselt. Rechts hat triumphiert, und auch in der Folge immer mal wieder. Wer mehr hat, mehrt weiter (schon gewußt?). Der höchste Arztpriester (Zahl 6 oder 666?) im nämlichen Kontext darf auch nicht fehlen (schon gewußt?).

Jetzt sind Sie gewappnet, den Weitsprung in das Jahr 5000 zu machen. Was finden Sie da? Antwort: Eine völlig andere Realität. Da müssen Sie aber erst mal Anlauf nehmen, heißt: 5000 Jahre zurück. Wer da in unserer derzeitigen Gegenwart landet, kann leicht verunglücken. Mit und ohne Ski-Olympiade. Da ist mal einer in unserer utopathischen Wirklichkeit gelandet. Der Rest ist im Referenzteil nachzulesen (siehe: www.spkpfh.de). Obwohl er selbst persönlich dabei gewesen ist, wollte es ihm nicht in den Kopf, daß ein Gutachter zwangsvorgeführt worden ist, statt seiner.

Folgt: Krankheitsgewißheit und "Glaubensfreiheit" ist eben doch wohl zweierlei. So scheint es, wenn der Schein nicht trügt.

Einzelkrankheit ja; Gattung Mensch nein. Elite der Gesündesten, Gescheitesten und –sten, –sten, –sten; das wollen sie sein. Sie beziffern die Häupter ihrer Lieben weltweit auf schlappe 11 Millionen; und Zahlen stimmen bekanntlich nie. Auf mehr haben sie es nicht gebracht in 5000 Jahren. Könnte ja auch reichen, um die Überzähligen zu unterwerfen und auszurotten. Das SPK hat allein in Deutschland in 35 Jahren 10 Millionen auf die Beine gebracht, buchstäblich mit Pathopraktik aus dem Nichts, und einzig mit der Mittellosigkeit der Überzähligen.

Bei denen hat schon vor 5000 Jahren die Gattung Mensch nicht einmal auch nur als zu realisierende Absicht existiert. Wenn sie überhaupt, dank Einzelkrankheit Altersblindheit, irgendetwas sehen, dann nur sich selbst als Elite, die keine Gattung je wird neben sich dulden können, schon gar nicht Gattung als Gottung. Sie wollen es nur mit ihresgleichen zu tun haben, und sei es, um sie als Tote durch ihr eigenes Leben wiederzubeleben; denn für alle, die nicht so sind wie sie, soll kein Platz übrig bleiben. Kosmisches Geprägtsein, wenn es ihnen gerade mal in den Kram paßt, nennen sie Gott, Engel und Prophet. Mehr ist ihnen in den vergangenen 5000 Jahren nicht eingefallen, und weitere 10.000 Jahre lassen sie sich Zeit, solange es die Lebenszeit derer ist, die sie zu Überzähligen erklärt haben, um sich an ihnen gütlich zu tun.

Schaffen wir den umgekehrten Fall; denn die Gattung Mensch gibt es nur, wenn wir es sind, die sie aus der Einzelkrankheit schaffen, selbstverständlich ohne das Einverständnis dieser allerreinsten und alleredelsten Dummheit im experimentalreligiösen Verbund mit der herrschenden Ärzteklasse.

Alles in allem, der Sache nach und dem zu Vergleichenden nach, ist ihnen der Mißerfolg sicher. Im Einzelnen aber sollte man darauf eingerichtet sein, ihnen jederzeit die nötige Abfuhr nicht schuldig zu bleiben.

Aber wir leben doch heute!
Computer-Konträrschem, pathopraktisch.

PF-Pathopraktik: Blutrot geschwollener Augapfel bei jemandem von uns
ohne und gegen Jacker in Krankheitskraft gewendet

  • Wie hat es angefangen?

  • Was ging voraus?
  • Zeitgleich, d.h. kurz vor dem roten Auge gab es noch Folgendes
  • Astropathisch
  • Bewußtsein vor die Materie. Auch unser Apparat ist schon vorher materiell und gegenständlich parat, selbstgemacht. Also nichts mit Jacker und Heil!
  • Jacker-Signifikanten zerbrechen!
  • Auszug aus Iatrarchie,
    angewendet und anzuwenden auf den vorliegenden Zusammenhang!
  • Wie wurde 4-wöchige Abwesenheit bei der Lohnarbeit geregelt,
    ohne daß der Chef eine Krankmeldung bekommen hat?
  • Weitere Einzel-Pathopraktiken mit Bezug zur Einzelkrankheit
  • Fragen, Hinweise
  • Nachträge, Ergänzungen aus der Anfangszeit
  • Chronologische Notizen

vollständig in: www.spkpfh.de

Und jetzt, "Glaubensfreiheit", Euthanazismus?

SEHT die Reinen, Weisestfrauen
Heiler, Kaiser, Herdenhirten
Diese uralt Abgeschirrten
Schuld am Massentodesgrauen
Werben dann Dein Gottvertrauen.

1988 (PF-Buch zu 1989)

PF/SPK(H) und PF/SPK(MFE), 26.12.2005

 

Die Himmelssterne im pathastrischen Klassenkampf:

Astropathik lehrt uns siegen

Weiteres Gebrauchslied der Patientenfront

Melodie: Mozart beim Freimaurern

Sterne und Gräber

Astropathik lehrt uns siegen
Gattungsgifter unterkriegen
Führt zur Erde Wärmekern
Diapathik voll erfassen
Normalinskis herzlich hassen
Ja, so haben wir das gern!

SPK bleibt unser Wesen
Nichts kann daran noch genesen
Überall und hier vor Ort
Krankheitsfindung aktivieren
Mordallianzen abzuschmieren
Das sei unser Losungswort!

Krankheitskraft kehrt immer wieder
kettet kollektive Glieder
ewig Gattungswirkgestalt
Darum Krankheit Waffe machen
Schluß mit Waren, Dingen, Sachen
Sei uns Gattungswirkgestalt!

 

Beispiel gegen Kultuskulturen, Kirchenrangordnungen, Knastkulturen, Folterkulturen, Militärkulturen, Mehrwertkulturen:

Aus Agitationen von Frontpatienten an Bücher- und Infotischen, diesmal im Hessischen (themenbezogene Auswahl)

Kurde aus dem Norden Irans, ca. Anfang 30
Auf die Parole "Alle Gentechnologie ist Völkermord!" reagiert er mit: Ich bin gläubiger Moslem, bei uns gibt es das nicht. Die Ärzte bei uns gehen nicht so dem Profit nach und schicken die Leute auch wieder nach Hause, wenn sie nichts tun können, statt sie weiter auszubeuten wie hier. Er sei selbst auch Kämpfer und stimmt uns in vielem zu, auch, daß die Ärzte Todesbringer sind. Aber auch: Wenn Allah nicht mehr helfen kann, dann sollten die Leute zu den Ärzten gehen.

Frontpatienten (FPs): Das heißt: die Ärzte seien stärker als Allah, aber laut Ihrer Glaubensauffassung ist Allah der Allmächtige.

Kurde: Der Kapitalismus ist der Feind und ist nicht abschaffbar. Er komme aus dem iranischen Teil Kurdistans, im Gegensatz zu dem kapitalistisch orientierten Teheran.

Frontpatienten: Aus Gottung muß Gattung werden. Krankheit ist die Erscheinungsform Gottes auf Erden und der anders nicht herzustellenden Gattung Mensch. Die Ärzteklasse erklärt Krankheit zum Feind und bekämpft die Kranken, d.h. alle, und damit Gott, der in allen drin ist. Daraus folgende praktische Konsequenz, auch für jeden Muslim: gemeinsam die Ärzteklasse angreifen.

An seinen Entgegnungen wurde klar, daß er mehr an das Ärzteklasse-Heilsversprechen glaubt, als an Gott und an dessen Allmacht. Dies war für ihn kein Widerspruch. Er: Allah hat ja auch Mohammed eine heilkräftige Wissenschaftlerin zur Frau gegeben.

Die Frontpatienten kamen daraufhin auf die Ärzteherrschaft zu sprechen, wie und wo sie sich hier auswirkt, also in den Verhältnissen, in denen auch er sich befindet und darauf, wo wir tätig sind, in der Patientenfront und in KRANKHEIT IM RECHT.

Weitere Themen: ärztlicher Imperialismus weltweit, in moslemischen Ländern (größtes Krankenhaus der Welt in Saudi-Arabien), in christlichen und auch in sog. kommunistischen Ländern, Ärzte ohne Grenzen, Rotes Kreuz und Roter Halbmond, Impfungen im Sudan, SARS/China. Folter entwickelt und durchgeführt von Ärzten. Die Leute mißtrauen den imperialistischen Soldaten, aber sie vertrauen den noch imperialistischer, nämlich iatro-imperialistisch agierenden Ärzten. Erdbeben in Iran/Afghanistan/ Türkei und viele Tote sind verursacht durch (Ärzte-Amigauner-) Bomben.

Bei uns ist das anders: Arztfreie Wirklichkeit seit Jahrzehnten; Kapitalismus, Normen, Werte, Überzähligmachen, Ausbeutung immer wieder abgeschafft; kollektiv die Ärzte angreifen. Das wird weltweit von den Leuten selbsttätig aufgegriffen (das fand er wichtig): Multifokal expansionierend, Beispiel MFE in Kolumbien. Unsere Sache verbreitet sich kraft der Substanz Krankheit, alle sind krank.

Er: Das Rote Kreuz hat in Bosnien mehr Leute umgebracht als alle anderen. Den Kapitalismus kann man nicht abschaffen, denn das hieße Amerika abschaffen und danach Europa. – FPs: Der Kapitalismus produziert seinen stärksten Feind mit der Krankheit selbst: so wie der Kapitalismus weltweit wuchert, so wuchert auch die Krankheit. Sie breitet sich aus. Von innen heraus wird der Kapitalismus ausgehöhlt und bricht zusammen. Amerika und Europa sind tot. Wir geben ihm das Flugblatt: Alle Systeme zerfallen. Den Ausdruck Amigauner für Amerikaner fand er gut. Totalität des Iatrokapitalismus heißt zugleich: gerade weil er überall ist, kann er überall angegriffen werden. Wir tun das seit Jahrzehnten. Unsere Angriffs-Ergebnisse bringen Erleichterung für die Patientenklasse. Die Ärzteklasse ist das strategische Angriffsziel, ähnlich dem Solarplexus: wenn man den trifft, wirkt sich das auf alles aus, genauso bei der Ärzteklasse und dem Kapitalismus.

FPs: Wenn Sie sagen, wenn Allah nicht weiterhelfen kann, sollen die Leute zu den Ärzten gehen, dann vergessen Sie dabei, daß die Therapie längst bankrott ist. Alle sind krank. Gesundheit gibt es nicht. Die Ärzte können nichts gegen Krankheit tun, die stärker ist als alles andere. Die Ärzte können einem nicht helfen, ganz im Gegenteil. Wir greifen darum die Krankheit auf, Krankheit bricht alles. Bei uns kann die Krankheit anders zum Ausdruck kommen, sie wird produktiv für die Revolution eingesetzt, statt Beute zu bleiben für den mörderischen Iatro-Kapitalismus.

Voraussetzung für den revolutionären Kampf ist auch die Geschlossenheit, daß niemand niemanden verrät, und auch in der Folter eher schweigt bis in den Tod als etwas zu verraten. Die Ärzte entwickeln gezielt Foltermethoden und behandeln den Gefolterten, ziehen die Folter in die Länge. Ohne Ärzte gibt es keine Folter heutzutage. Keiner kann hingerichtet werden, keiner gefoltert werden, wenn nicht ein Arzt da ist, den Totenschein auszustellen. Wird er sich weigern? Nennen Sie uns ein Beispiel! Wer verantwortet die Hinrichtung, die Todesstrafe? Antwort: zuallererst und zuallerletzt der Arzt hat die Schuld. Hier die Lösung und der Angriffspunkt: Der Weg aus der Folter ist mit zerbrochenen Ärzten gepflastert!

Er: Ich bin auch bei Greenpeace und bei den Grünen gewesen – FPs: Das sind alles Gesundheitsapostel. – Er lacht: Stimmt genau. Alles Scheiße dort.

Frontpatienten: Die Ärzte müssen ganz verschwinden / das Kapital wird’s nicht verwinden / dann wird sich alles weitere finden.

Zum Abschied fragt er uns, ob wir Christen seien.
FPs: Wir sind Frontpatienten. Aus Gottung muß Gattung werden. Heute haben wir Krankheit als die Erscheinungsform Gottes auf Erden und der anders nicht herzustellenden Gattung Mensch. Deshalb GATTUNGSKRIEGER, nicht Gotteskrieger. Denn die Ärzteklasse will uns abschaffen, bevor wir die Gattung gemacht haben können, die Menschengattung, die es anders nicht gibt, nie geben kann, solange die Gattungsgifter, diese Ärzteklasse mit ihrem Anhang, alles beherrschen, unterdrücken und ausmerzen.

Frage von Seiten eines Teilnehmers an einer Agitationsveranstaltung: SARTRE hat mehrere Revolutionsansätze unterstützt. Den von Euch 1972 ganz besonders. Gerade wegen der Entfremdung war SARTRE erklärter Atheist. Was könnt Ihr dazu sagen?

PF: Es laufen ja (hier!!) fast nur noch Tote frei herum. Wer Glück hat, trifft heutzutage unter 100 Toten auch schon mal auf was Krankes. Da kann er dann von Gott reden. Da hilft kein Atheismus dagegen. Wenn hier nun aber das Totenreich ist, dann drüben (im sog. Jenseits) die Entfremdung umso lebendiger, umso rasanter, umso rasender. Ist aber Gott die Entfremdung, dann ist er weder drüben, noch hier. Denn wenn es ihn gibt, dann in Wirklichkeit. Wirklichkeit ist nur in Krankheit.

Aus: Krankheit, die Ganzheit mit Zukunft, KRRIM – PF-Verlag für Krankheit

Mann, um die 20
Es gibt noch etwas viel Grundlegenderes, das ist 2000 Jahre her, das wird Ihnen wahrscheinlich komisch vorkommen.

FPs: Sie meinen Jesus. Nein, kommt uns nicht komisch vor. In der Krankheit und nur in der Krankheit kommt Gott auf die Erde, deshalb für Krankheit sein, dann ist niemand ausgeschlossen. – Er: Jesus ist auf die Welt gekommen und hat alle Krankheit auf sich genommen und mit sich genommen. ... Traue mich fast nicht, Sie in unsere Gemeinde einzuladen. – FP: Sie können gerne zu uns an den Büchertisch kommen. Alle zwei Wochen sind wir hier. Wenn Sie Gottes Reich auf die Erde holen wollen, dann ist die Lösung: Patientenfront machen und die Ärzteklasse angreifen. Man kann kein christliches Leben führen und zugleich Selektiererei, Jacker, Geld, also eigentlich Götzentum und Mordgewerbe, walten lassen, sich den weltlichen Mächten verschreiben. Wen fürchtet man mehr, wer bestimmt: Gott oder die Ärzte?! Ihr Glaube schließt das nicht aus, gegen die Ärzte zu sein. Die Ärzte sagen und denken, sie seien besser als Gott. Sie gehen gegen Krankheit vor und damit gegen Gott, der in der Krankheit erscheint. Wenn Sie einen der Ihrigen zum Arzt bringen, dann fällt er in diesem Moment aus der Gemeinde heraus. Dann ist Krankheit aus der Religion, aus der Rückbindung an Gottung/Gattung, herausgenommen, und Jesus aus der Gemeinde herausgeworfen.

Er: Bei uns in der Gemeinde (eine freie evangelische Kirche) wird niemand dem Arzt ausgeliefert, man betet für den Kranken. Einen von uns haben die Ärzte aus dem Krankenhaus wieder entlassen mit Todeserwartung. Er hat durch das Beten und gemeinsames Für-ihn-Beten überlebt.

FPs: Der Heilige Geist hat sich über die Gemeinde ergossen, ganz materiell. Alles was eine Wirkung hat, ist materiell, auch Gedanken, vielleicht meinen Sie es so. Heiliger Geist – Auferstehung = den Tod töten – ist lebendige Wirklichkeit in der Gemeinde, Gemeinde wie allgemein, wie allen gemeinsam. Viele sind eins. Alle unterschiedlichen Leute beziehen sich auf das allen gemeinsame, Gemeinde in Krankheit, allein schon deshalb, weil Krankheit allen gemeinsam ist. Sie reden von Seele, diese Auffassung gibt es erst, seitdem es gemünztes Geld gibt.

Er: Einer der 12 Apostel ist schließlich auch Arzt gewesen.

FPs: Die Apostel haben ihr früheres Dasein, auch ihr Arzt-Sein, hinter sich gelassen. Hier vor Ort sind im letzten Sommer in den Altersheimen die Leute verdurstet. Die Ärzte sind ihrer Garantenstellung nicht nachgekommen, haben das zugelassen bzw. befördert. Dagegen was tun!

Als er schließlich den Leuten, die z.B. in den Altenheimen verdursten, auch noch selbst die Schuld gibt, polarisiert sich die Agitation.

Er: Es liegt an den Leuten selbst, daß sie in den Altenheimen verdursten. Sie haben eben noch nicht zu Gott gefunden.

FP: Wenn Gott unendlich ist, dann ist er in der Welt, in allem und in allen drin. Dann kann es keine Schranke geben zwischen Gott und den Leuten. Gott muß sich auch im Gegenwärtigen zeigen. Wenn Sie Gottes Reich auf Erden holen wollen, dann ist die Lösung Patientenfront machen, denn sonst sind Krankheit und die Kranken ausgeschlossen, sonst herrscht die Ärzteklasse.

Er: Gottes Reich wird niemals auf die Erde kommen. Die Leute entscheiden selbst, es steht ihnen frei. Gott führt die Hand der Ärzte.

FPs: Einerseits sagen Sie, die Leute würden selbst entscheiden.Aber wenn es um die Ärzte geht, dann werden die angeblich von Gott gelenkt. Da machen Sie es sich aber einfach. Nicht Gott, sondern die Ärzte entscheiden hier über Leben und Tod, heute schon in der Petrischale. Die Ärzte bestimmen, wer geboren werden darf und wer nicht. Die Ärzte treiben die menschliche Gattung ab, bevor es sie gibt. Wir sind hier auf der Erde, um Gattung zu schaffen, sie zu verteidigen und ihr zum Durchbruch zu verhelfen. Gegen die Ärzte und gegen deren und anderer HEIL!

Er: Gott wird es richten.

FPs: Wenn Sie meinen, daß Gott es schon richten wird, dann steht das im Widerspruch zu Ihrem christlichen Glauben: Nächstenliebe ist etwas Tätiges. Gott ist gelebte Wirklichkeit, wirksam nur im Gelebten, Gott ist von den Leuten abhängig. Es hängt von den Leuten hier auf der Erde ab, ob er Wirklichkeit wird. Gott muß auf die Erde kommen, das war ja das Neue beim Christentum.

Es geht noch einige Male hin und her.

FPs: Sie predigen Nächstenliebe, das hieße: etwas tun. Aber zugleich warten Sie ergeben darauf, was Ihnen die Ärzteherrschaft zuteilt. Sicher keinen Segen. Das Leben: ein einziger ärztlicher Warteraum. Wollen Sie das? Sie und andere werden zum Opferlamm gemacht, abgeschlachtet. Wenn Sie nichts dagegen tun, dann bleiben Sie ein ärztehöriger Ignorant!

Mann, in den Dreißigern
Die Leute kriegen Angst, wenn sie mal irgendwas haben, und sei es nur ein Ausschlag. Ein Freund von mir ging zum Arzt. Der hat dann irgendwas diagnostiziert, und acht Wochen später war mein Freund tot. Weil er daran geglaubt hat, weil er das angenommen hat. Ich habe versucht, den davon abzubringen, hat nichts genutzt. Meinen Sohn lasse ich nicht impfen, das habe ich zu verhindern gewußt. Ende der 80er wollte mir ein Arzt eine Bandscheibe rausnehmen. Ich war gebeugt wie ein Krüppel. Aber als ich mir den Typ so angesehen habe, dachte ich: Der ist schon seit 200 Jahren tot, was soll ich mit dem. Und dann habe ich beschlossen, es anders zu machen. Ihr habt recht, wenn Ihr sagt, der Schmerz ist innigst mit einem verbunden, und daß Krankheit der Anlaß war, etwas zu verändern.

Brandmeister a.D. bei der Berufsfeuerwehr, ca. 60 Jahre
Die Bevölkerung wird angelogen bei Bränden, von wegen Grenzwerte, das könnte man doch gar nicht bezahlen, dieses dauernde Evakuieren.
FPs: Daran ist der Arzt vom Gesundheitsamt schuld (Garantenstellung!). Den muß man anzeigen.

Frau, Ende 30, nach Krebs-Behandlung
Ich war gerade drei Wochen im Krankenhaus, irgendein "Krebsgeschwür" wurde rausgeschnitten. Jetzt kommt die Nachbehandlung. Die Ärzte haben die erste Woche über rumprobiert und experimentiert, was es denn nun sein könnte. Das war eine Schweinerei. Nach der ersten Woche bin ich wieder kräftiger gewesen und habe mich selbst mehr drum gekümmert, daß die Ärzte mir nicht dumm kommen. Die Ärzte haben keine Ahnung. Es ist richtig harte Arbeit, und man muß alle fünf Sinne beisammen haben, um sich die Ärzte vom Leib zu halten.

Frau, Anfang 40
FP gibt ihr das Flugblatt: Schluß mit der iatrobiontischen Kriegführung der Ärzte gegen alle! Wehrt Euch!, Patientenklasse gegen Ärzteklasse.

Sie heftig, aufgeregt und auf das Plakat zeigend: Das kann man doch so nicht sagen. Es gibt auch gute Ärzte! Die Ärzte haben meiner Tochter (16 Jahre) schon 5 mal das Leben gerettet.

FPs: Was hat denn Ihre Tochter?

Sie: Leukämie.

FPs: Woher kommt denn das mit der Leukämie? Das fällt doch nicht vom Himmel!

Sie: Meine Tochter ist 1986 geboren ...

FPs: Tschernobyl. Dafür sind die Ärzte verantwortlich. Die haben die Kontrollhoheit über Atomkraftwerke, Castortransporte etc. Kein Atomkraftwerk könnte gebaut werden ohne Ärzte. Die Strahlen selbst haben Ärzte entdeckt und angewandt in Kliniken. Die angeblich zulässige, weil noch "verträgliche" Höchstbelastung legen sie ebenfalls fest. Die Krankheiten, wie sie sich heute zeigen, als zum Beispiel ärztlich so genannte Leukämie, werden von den Ärzten verursacht.

Sie gibt den Russen die Schuld.

FPs: Die ärztlichen Grundlagen sind auf der ganzen Welt die gleichen. Russische Ärzte lernen, lehren und produzieren nichts anderes, als Ärzte überhaupt auf der Welt. Es gibt z.B. die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die weltweit organisiert ist, d.h.: die kontrollieren, wissen Bescheid, segnen das ab. Wenn die Ärzte etwas tun wollten, was ihrem angeblichen Selbstverständnis entspricht, dann müßten sie die Verhältnisse verändern. Aber das tun sie nicht.

Sie: Erzählt Ihr mir doch nichts. Ihr zahlt doch auch Steuern und damit werden Kernkraftwerke gebaut und stinkige Autos.

FPs: Ja, das stimmt. Wir müssen auch Steuern zahlen und sind dadurch daran beteiligt. Und deshalb sind wir tagtäglich dran, die Verhältnisse zu verändern.

Sie verteidigt heftig ihren Standpunkt, daß doch die Ärzte ihrer Tochter das Leben gerettet hätten, und daß es auch gute Ärzte gäbe, und man nicht alle über einen Kamm scheren sollte.

FPs: Sie sind doch nur deshalb so heftig, weil Sie den Ärzten gegenüber total hilflos sind. ... Die Wissenschaftler, und somit die Ärzte, produzieren Bomben mit Uran-Mantel, produzieren sog. Erreger in ihren Kliniken, machen Atomtests und damit – wie es heißt: "das Wetter kaputt". Das heißt: das wirkt auf alle Leute auf der ganzen Welt. Die Leute werden kaputt gemacht. Gesundheitsämter sind zuständig für die Kontrolle. Die wissen Bescheid, tun nichts. Es ist der blanke Hohn, daß die Ärzte das alles produzieren, verursachen, und die Patienten zu diesen Ärzten hingehen, sich bedanken und ihnen den Arsch lecken. (Sie wurde zusehends nachdenklicher).

Sie: Ich bewundere Euch schon.

FPs: Was bewundern Sie?

Sie: Daß Ihr so mutig seid, hier steht und das macht.

FPs: Woher glauben Sie, daß das kommt? Der Antrieb ist die Gewißheit, daß alle krank sind, aufgrund der ärztlich normierten Verhältnisse, daß in der Krankheit der Protest dagegen drin steckt, und nur durch Patientenwiderstand überhaupt etwas besser/anders wird, überhaupt Leben möglich ist.

Sie hört nun aufmerksam zu.

FPs: Die Frage ist, wieso sind Sie hier gegen uns und tragen für die Ärzte den Kampf aus. Wenn die Ärzte so sicher wären mit ihrer Krankheitsvorstellung, dann würden die Ärzte hierher kommen auf den Flohmarkt und sich der Diskussion stellen. Aber gewöhnlich verschanzen sie sich hinter der Polizei, wenn wir auftreten. Die Ärzte müßten sich mit dem Krankheitsbegriff der Patientenfront konfrontieren. Sie selbst haben sich viel mit Krankheit beschäftigt, dann sollten Sie sich den Krankheitsbegriff ebenfalls anschauen, müßte erträglich für Sie sein. Insbesondere wenn wir sagen, daß wir einen Krankheitsbegriff haben, und Sie auch bestätigen, daß die Ärzte nur einen Renten-/Versicherungsbegriff haben.

Daraufhin verlangt sie nach dem Flugblatt und bekommt den Hinweis auf unsere Internetseite. Sie ist jetzt interessiert und will dort nachlesen.

Frontpatienten: In der Krankheit steckt der Protest gegen die mörderischen Verhältnisse. Wenn man die Krankheit zum Arzt trägt und sie sich z.B. wegoperieren läßt, dann ist auch der Protest weg, und man ist denen total ausgeliefert, zum Abschuß freigegeben. Ohne daß wir Ihre Tochter kennen, nehmen wir an, daß sie nach der Krankheit viel stärker ist als vorher, und daß sich da einiges bewegt hat.

Sie: Und ob! (Heftige Zustimmung) Das Verhältnis zu meiner Tochter ist seitdem viel enger geworden. Vorher war ihr und mir Markenkleidung wichtig. Heute geht es ihr darum nicht mehr, sondern darum, für sich selber was zu tun.

FPs: Wir hören, daß auch Sie an den Ärzten zweifeln?!

Sie weiß nicht, ob sie die Behandlung ihrer Tochter (Strahlentherapie) heute wieder zulassen würde. Und die Tochter wollte das auch nicht mehr. Sie selbst war seit fünf Jahren nicht mehr beim Arzt, leide aber an einer unfallbedingten Gelenkentzündung am Fuß, mit immer wiederkehrenden heftigen Schmerzen. Der Arzt hatte ihr geraten, den Fuß ruhig stellen zu lassen (= Versteifung des Fußgelenkes). Sie hat das abgelehnt.

FPs: Und was hat Sie dazu bewogen, das abzulehnen?

Sie: Ich lasse mich doch nicht von denen einschränken und mir sagen, was ich zu tun habe. Und außerdem will ich lieber meinen Schmerz haben und mich "entfalten" können.

FPs: Die Ärzte verwalten die Krankheit und schlagen daraus Profit.

Sie zustimmend: Eine Behandlung meiner Tochter (es waren insgesamt drei) kostete so eine Million DM. Sie habe sich viel mit der Krankheit ihrer Tochter auseinandergesetzt, auch Vorlesungen in der Uni besucht. Am Anfang, als die Ärzte nach Erbbelastungen in der Familie fragten, fühlte sie sich mitverantwortlich und schuldig, auch weil sie während der Schwangerschaft geraucht hatte.

FPs: Das sind ärztliche Vorstellungen, daß Sie schuld seien. Das kommt nicht von Ihnen. Hatten wir ja vorhin schon. Für die Vergiftungen und die Atombomben sollen die Leute verantwortlich gemacht werden, anstatt die Ärzte. Jeder Atommeiler zieht eine Spezialklinik für Leukämie nach sich.

Dann mußte sie gehen, äußerte ihren Zweifel: sie meinte, daß es eventuell doch auch gute Ärzte gäbe, wünschte uns aber viel Glück.

FPs: Die Feld-, Wald- und Wiesenärzte tun auch nichts gegen die Verhältnisse. Die Patientenfront hat mit der Entscheidung eines Arztes, Dr. Wolfgang Huber, angefangen, der erkannte, daß Therapie die Leute ins Elend zurückschickt: Nur die Umwälzung der Verhältnisse löst das Geheimnis mit der Krankheit, die sonst immer auf den Einzelnen trifft. Wie hier auf dem Flugblatt: Das Geheimnis der Krankheit ist die Menschengattung. Fangen auch Sie an, machen auch Sie Patientenfront, gemeinsam mit Ihrer Tochter. Schauen Sie auch im Internet, in unsere öffentliche Bibliothek. Wenn Sie Fragen haben – wir sind alle 14 Tage auf dem Flohmarkt.

Zuallererst sorgen Sie dafür, daß aus Beunruhigung über Krankheit, Ihre, deren, dessen, seine, Bewegung wird, daß da was in Bewegung kommt, gleich auf der Stelle, das heißt auch hin und her, Erschütterung wäre vielleicht zuviel gesagt. Agitation haben wir das genannt, Einzel- und Gruppenagitation. Sie haben ja schon angefangen, ja, wir sind genau jetzt und vor Ort mitten drin (so dialektisch ist das, um nicht zu sagen diapathisch!). Meine Stimmbänder vibrieren, das hören Sie, meine Kehlkopfmuskeln sind im Sprint. So schnell läuft kein Weltrekordler als ein Kehlkopf. Da es um Krankheit geht, kommt Krankheit zu Ausdruck und Stimme. Es stimmt.

Aus: Utopathie vorweg, KRRIM-Verlag

Krankenpfleger und Arzt in spe, Mitte/Ende 20
Er mischt sich in eine gerade laufende Agitation ein, nachdem er schon eine Weile fassungslos und erbost über das Schildplakat (Iatro-Imperialimus – Patientenklasse gegen Ärzteklasse) den Kopf geschüttelt hat.

Der Mann, mit dem die FPs gerade sprechen, sagt zu dem Krankenpfleger: Sie wissen aber offensichtlich nicht, was in der Welt vor sich geht, was in den Krankenhäusern mit den Patienten gemacht wird. Daß die Leute in den Kliniken verrecken und für den Profit sterben müssen, das gibt es überall.

Der Pfleger: Ich bin schon seit 7 Jahren Krankenpfleger, habe selbst genug Erfahrung.

Der Mann will sich das Gerede von dem Todpfleger nicht länger anhören und geht kurze Zeit später. Dabei gibt er uns solidarisch die Hand, so daß der Todpfleger es mitkriegt.

Eine Frau, Ende Sechzig, steht plötzlich neben dem Büchertisch und äußert sich empört über das, was der Todpfleger von sich gibt. Sie sagt: Natürlich haben diese Leute (die Frontpatienten) recht, daß die Leute in den Krankenhäusern verstümmelt und umgebracht werden! Mir zum Beispiel haben die Ärzte die falsche Brust amputiert!

Der Pfleger schaut sie kalt an und sagt: Das tut mir leid für Sie. Aber Sie müssen auch einsehen, daß wir viele Brüste retten! Dabei faßt er ihr vorne an die Schulter über der Brust. – FPs: Lassen Sie Ihre Finger von der Frau!! 1m Abstand! – Der geht einen Schritt zurück.
Sie nimmt ein Flugblatt mit.

Auf Nachfrage unsererseits, was für den Pfleger Klassenverhältnisse sind, antwortet er: Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht. Frontpatienten: Käsekuchen hat auch mehrere Schichten. Klassenverhältnisse, Patientenklasse gegen Ärzteklasse, leiten sich von der Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel ab, heute Körperzellen und Organe. Irakkrieg, wirtschaftliche Sanktionen, bittere Armut dort, Leute verkaufen das letzte, was sie haben, ihre Organe. – Er: Organhandel gebe es nur in Indien.

Auf sein unverschämtes: Geht doch mal an die Front, antworten die FPs: Wir sind die Front, die Patientenfront. Sie haben nur Verachtung für die Patienten, und haben selbst Profitinteressen, aus denen Ihre Argumente kommen, das hört man ganz deutlich.

FPs: Wenn Patienten sich organisieren, dann wird das von den Ärzten nicht etwa unterstützt, wie Sie behaupten, sondern ganz im Gegenteil. Die Ärzte befürchten ja schon bei den kreuzbraven sogenannten Selbsthilfegruppen, daß sie die Kontrolle über ihr sogenanntes Krankengut verlieren könnten. Gegen das Sozialistische Patientenkollektiv forderten die Ärzte Kampfpanzer gegen Patienten. In Knästen und Kliniken haben die Jacker versucht, uns umzubringen und es nicht geschafft.

Er: Wer gibt Ihnen das Recht, solche Sachen zu sagen?! – Frontpatienten: Auf Ihr Recht scheißen wir! Und das Recht, das wir uns erkämpft haben, das setzen wir in Strafanzeigen gegen Leute wie Sie ein. Nicht wegen sog. Kunstfehlern, sondern wegen Charakterdefekt. Und wir unterstützen alle dabei, die gegen die Ärzteklasse vorgehen wollen. Die, von denen Sie immer noch meinen, es seien "Ihre" Patienten, die werden Sie angreifen und anzeigen.

Er zieht ab und keift noch, er wolle sich seinerseits erkundigen auf unserer Internetseite, was man gegen uns tun könne. – FPs: Ja, ja schauen Sie nur rein, auch dort werden Sie sehen, was Ihnen und Ihresgleichen blüht!

Dummheit ist die Experimentalreligion der Ärzteklasse.
Der moderne Euthanazismus ist ihr Prophet.

 

Übersetzerin (Anarchist Bookfair, London)
Begriff Einzelhaft interessiert sie sehr. Sie erzählt von einem Bekannten ihres Vaters, einem Schriftsteller aus Südafrika, der acht Jahre Isolationsfolter hinter sich hat. Stahlbeton ist ein Folterwerkzeug, bestätigt sie. Der Mann habe teilweise keine Orientierung mehr gehabt wegen der Stahlkäfig-Zelle. Der Erfolgsautor sei aber in diesem Zustand vom Gefängnisdirektor zum Signieren seines Buches bestellt worden (was er auch tat). FPs: Totale Aussageverweigerung gegenüber dem Gefängnispersonal ist unbedingt notwendig für wirksamen Widerstand. Und die Gefängnisärzte angreifen, die haben Garantenstellung, müssen Folter verhindern. Im Knast ist die Orientierung wichtig, wer ist der Feind, das muß man besonders im Knast klar haben (stimmt sie sofort zu). Chilenen im Widerstand sagten: Der Begriff Einzelhaft ist überlebensnotwendig für sie. Deshalb haben sie ihn übersetzt. Jeder liest den Text, um für den Fall einer Verhaftung auch im Knast Widerstand und Angriff machen zu können.

(...) Widersprüche im kulturellen Raum löst das Experiment. Es wird auf Anhieb kaum jemandem einleuchten, daß Einzelhaft auch nur das geringste mit Kultur zu tun hat. Und keiner, der gelernt hat, auch nur bis zwei zu zählen, wird glauben, daß Einzelhaft, ganz isoliert und unter Absehen von allem und jedem, bereits ein Widerspruch ist. Er wird bei Kultur – selbst auf die Gefahr hin, er hätte Freud gelesen – an etwas irgendwie Nettes, Behagliches, Aufwendiges, auf jeden Fall aber an höhere Werte denken, als an so eine abgestandene Einzelhaft die ganze Zeit. Und wer wüßte nicht, daß zum Widerspruch allermindestens zwei gehören (Momente, Seiten, Personen oder was auch immer). Und dennoch – dies lehrt besagtes Experiment zwingend und unwiderlegbar –
1. Einzelhaft ist Kultur und zwar Kultur in Reinkultur.
2. Einzelhaft ist schnurstracks und unvermittelt die urigste Art von Gemeinschaft, also Gegenteil,
macht zusammengezählt: Widerspruch. (...)

Huber,1975

Der Begriff Einzelhaft, SPK-Dokumentation 4, KRRIM – Verlag

Die Ärzte führen die Folter selbst durch – Nutritionstortur (Ernährungsfolter bei Hungerstreik). Erst die Angriffe durch Frontpatienten haben dafür gesorgt, daß ein bekannter Knastjacker sich zum Psychiater begeben mußte, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen: Dr. Hutter in Wittlich, der hat nicht nur Holger Meins auf dem Gewissen, sondern auch andere Gefangene umgebracht. Sie war von der Wirksamkeit der Pathopraktik beeindruckt. FPs: Dieser Knastarzt foltert keinen mehr.
Sie nimmt Begriff Einzelhaft auf Englisch mit.

(...) Ärztliche Praxis hat sich uns als Wurzel der Klassenherrschaft, und über Staat und Wirtschaft hinaus souveräne Mordwaffe gegen revolutionäre Erfüllung wieder und wieder entdeckt. Der Widerstreit zwischen ärztlicher Praxis und befreienden Praktiken ist das substanzielle Moment dieser Wahrheit, die Agonie Prinzip ihrer Vermittlung. Eine Wahrheit von Frontpatienten, vieltausendfach zwar auch bestätigt in der politischen Folter unter jeder Flagge, aber Frucht der als Krankheit doppelt negierten Negation aus Mangel und Bedürfnis. (...) Eine Wahrheit, die Wirklichkeit wurde, als sie sich aus dem hohlen Bauch der favorisiertesten Exponenten des Sterbeetats freikämpfte und ihrerseits die Ärzteschaft in das überschüssige Mehrprodukt zurückverwandelte, das diese ab origine ist, und ihrerseits Kultur neu bestimmte, als ein Lebenkönnen, das selbst dann noch Kampf ist, wenn es paralysiert und terrorisiert, gefesselt und geknebelt gezwungen ist, den Beweis für die Existenz der Bewegung zu führen und zwar gegen alle ärztliche Vernunft mit praktischer Dialektik. (...)

Huber, 1976

Iatrokratie im Weltmaßstab, SPK-Dokumentation 4, KRRIM - Verlag

Alle sind krank. Krankheit ist dazu da, um die bestehenden Verhältnisse aufzubrechen und zu verändern.

Jeder kann Infotische machen. Manchem reicht dazu ein einfaches Plakat, andere geben Patientenfront-Flugblätter weiter, die sie sich aus unserer Stromzeitung (www.spkpfh.de) herausgeholt haben.

Krankheiten vereinigt Euch!

zusammengestellt: MFE crænc & MFE Stw

Beispiel gegen Technikkulturen:

Zum elektronischen Klassenkampf

 

 

 

 

Computer-Konträrschem

Zum elektronischen Klassenkampf

Anamnese (Rückerinnerung), Amnestie  (Straferlaß), Amnesie (Gedächtnisverlust)
Unter der Computerformallogik sind ohnedies alle Wachkomapatienten (Amnestiker)

Kein Tier ist klüger als der Elefant (nulla beluarum prudentior est elephanto). Bertrand Rüssel hätte er heißen müssen, der vom Russel-Tribunal bei amnesty international. Tot ist er schon lange, und die Elefanten sind fast alle ausgestorben. Zu dumm waren ihm alle Kollegen, am dümmsten vielleicht Spinoza. Dem Raimundus Lullus sind die Rechenmaschinen zu Bruch gegangen. Heute gibt es den Bruch zwischen der Patientenklasse und der Ärzteklasse, weil die Rechenmaschinen (Computer) funktionieren. Lullus: Ausmerzbefürworter gegen die kosmorevolutionären Sozialrevolutionäre, 1312, Vienne; tertium non datur: computermaschinell heute von Russel bis Schnüffelkraken, und für die sogenannten Templer steht die Patientenklasse. Russel, der Logistiker (Rückfall in die vordialektische Formallogik) mit seinem Rechenmaschinen-Rüssel hat alle niedergemacht, wie gesagt. Keine Buchzeile könnte er noch schreiben; denn der heutige Computerpark ist traumhaft unübertrefflich dumm und reziprok proportional der elefantastischsten Ausmerze. Weitergegangen ist es auch mit der internationalen Amnestie, nämlich in die vollautomatische Amnesie.

Zur Überausbeutung freiwillig freigesetzt

Die Patientenklasse ist Angriff und Gegenwehr; denn der Computerpark brummt, klingelt und blitzt runduhr. Die Computer häufen Milliardenbeträge auf. Buchverlage veröffentlichen bei Vorkasse, sonst nicht. Wohin? Computerparks löschen, sperren, verhunzen. Für das, was sie durchlassen, gibt es Tributpflicht, wie im Altertum, und zwar heute zwischen $ 6 und am besten $ 60.- an die Dachorganisation. Die Tributpflichtigen leben dafür auf Pump. Sie beantragen Projektgelder in 1,8-Millionen-Höhe, und bekommen sie, oder bekommen sie gestrichen. Billiger gibt’s das nicht.

Ausmerze der Ausbeutung oder Ausbeutung der Ausmerze, beides geht auch zusammen, computerlogisch und semantisch-kopulativ auf jeden Fall.

Das alles spielt sich ab zwischen Computern als Arbeits- und Freizeitprogramm runduhr. Alle wollen sich überausbeuten so, als bekämen sie es bezahlt. Ausmerze statt Ausbeutung, Ausmerzung ärztlich und am liebsten schmerzlos. EuthaNAZIsmus sagen wir dazu, Differentialeuthanasie sagten wir dazu. Niemand sei je für seine Arbeit bezahlt worden, und wer nicht andere ausbeutet, der beutet sich selbst aus. Die Erde sei ein Werkzeug des Kapitalismus (Produktionsmittel); die Erde habe einmal einen Hautausschlag bekommen, wäre dem hinzuzufügen, die Menschheit, wegglobalisierbar durch Computer (Produktionsmittel, Werkzeug, wildgewordenes), das vorläufig letzte Sieg HEIL. Die binär-digitale Computer-Diktatur ist Ausmerzung auch durch Überausbeutung, formallogisch und radikallogistisch mit nichts dazwischen, und die Ausbeutung ist dadurch thematisch entaktualisiert. Die Eichmarke eines jeden möglichen und denkbaren Computerprogramms kann anders niemals heißen, als: Ausmerze. Das ist eine neue Variante im Imperialismus, als der höchsten Stufe des Kapitalismus. Schon die Freie Marktwirtschaft hat mehr Tote zustandegebracht als alle Kriege. Aber das war noch Ausbeutung, und noch längst nicht, ganz schlicht banal und rechenmaschinenmäßig, die Ausmerze, nur eine Variante, ein neues Durchgangsstadium der höchstkapitalistischen altertümlich und futuristischen Globalweltkaiserlereichlerei (Imperialismus, Jackerkunst-Hirnimperialismus).

Zur Ausbeutung gehören allermindestens zwei. Maschinen gehen von selbst kaputt, Gewinn bringt das nicht, sondern Unkosten. Zur Ausmerze gehört minus Null (Abszissenverlängerung nach links), sonst nichts. Was ist eine Identität? Antwort: Wenn ihr die Krankheitskraft fehlt, dann ist es keine. Was ist die Relativität? Antwort: Wenn alles relativ ist, dann ist sie absolut, das heißt keine Relativität mehr, also futsch. Das bringe mal einem Computer bei, lernt der nie! Zu seinem Glück nicht, denn dann ist die Ausmerze futsch. Zu seinem Unglück nicht; denn dann ist er für nichts mehr zu gebrauchen, also einfach futsch. Um steigende Gewinne zu verzeichnen, dafür gibt es die Ordinate. Stubenhocker, Studenten und Professoren gehören zum Ordinariat, ganz ordinär. Auch Verlierer gehören zu jedem halbwegs anständigen Gewinn dazu. Uns selbst sind im neuen Jahrtausend ganze drei Abgeschaltete aufgefallen, nicht etwa auf dem Bildschirm, sondern einfach so. Mit uns macht das auch auf dem Bildschirm keiner ungestraft ein zweites Mal. Und mehr und mehr Lacher haben wir dafür auf unserer Seite.

Werte, Waren und Werkzeuge

Werte, Waren und Werkzeuge. Und was heute Ausmerze war, wie könnte das damals Ausbeutung gewesen sein? Selbstverständlich kann man auch dazu die Computer befragen. Aber es ist unwahrscheinlich, daß sie eine Antwort geben. Sogar die Toten kann man befragen, nur antworten sie eben nicht, und wenn, dann bestimmt nichts Gescheites, wohl aber etwas Mechanisches, Automatenhaftes, und wohl nicht zu unrecht nennt man sie Elementale, gestückelte Elementale, und Stück für Stück, ganz so, wie die Computer, machen sie ihre Frager nicht etwa einfach klinisch krank, sondern viel einfacher noch: alle. "Ektoplasmatisch" fängt das in den Augen an, vorgeschobener Hirnteil.

Je mehr Computer, desto schneller Diapathik

Gesundheit ist Gesundheit. Doppelt gemoppelt (tautologisch)? Krankheit ist Gattung. Da ist nichts doppelt gemoppelt, nichts tautologisch, sondern da ist das Anders. Krankheit ist die Nichtkrankheit, nur dann ist sie richtig, nämlich Krankheit in Bewegung, im Anders, in der Veränderung. Computer sind Möbel oder vielmehr Immobilien (movere = bewegen). Da drin bewegt sich gar nichts. Krankheit dagegen gehört zum allerältesten Mobiliar der Gattung Mensch. Sie stößt Computer ab und wird von ihnen abgestoßen, einfach abstoßend. Nochmals: Krankheit ist Nichtkrankheit, nämlich Gattung. Gesundheit ist eben Gesundheit und sonst nichts, denn wäre sie etwas anderes, dann wäre sie eben keine Gesundheit, und Gattung zuallerletzt; Richtwert heißt dieses komische Ding (= Gesundheit); denn darüber, verräterisch genug, richtet eben die Computerintelligenz, nicht etwa höchstpersönlich, sondern computertechnisch, und dies nicht erst seit heutzutage. Krankheitstexte muß der Computer propagieren, fortpflanzen und einbehalten. Nach Gesundheitstexten, wie wir seit Jahren sicher wissen, sucht bei uns längst niemand mehr. Diapathik ist eben schneller als die Computer samt ihren auf Ausmerze selbstgesetzten Computeristen. Uns tun sie nichts, die Computer. Das wäre ein Übersehen der iatrozidären Mittel. Aber bei Tun und Glücken kraft Kranksein sind sogar sie mit von der Partie.

Nein, Maschinenstürmer brauchen wir keine. Und Hacker noch weniger als Jacker.

Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz

Russeln und lullen der Nullen (Arschzt mihi lex = Die Kunst ist mir Gesetz).
Wer Abschalter anzeigt, verliert eine Briefmarke.
Wer Anzeiger abschaltet, bekommt lebenslänglich.

Zusammenfassung und Beurteilung: siehe Text ab Beginn.

PF/SPK(H), 10. April 2005

 

Beispiel gegen Kultuskulturen:

Am 29.5.2004 hat der MFE Colombia eine Pionieraktion gegen einen Mediziner-Gründungskongreß und ein Festbankett durchgeführt. SPK jetzt auch in Südamerika. MFE Colombia = PF/SPK. Die Überraschung war groß, der Erfolg vollständig, endgültig, nachhaltig. Hier das Flugblatt.

Bogotá, 29.5.2004

Millionen auf der ganzen Welt werden ermordet unter dem Vorwand: Gesundheit!

Eine weitere Medizinische Fakultät in Bogotá (Kolumbien):
Hat die Welt jemals darauf gewartet?

Weg mit dem Iatrokapitalismus auf der ganzen Welt!
Nieder mit der Ärzteklasse!

Millionen von Stunden werden sinnlos vergeudet, um das windige Heilsversprechen Gesundheit einzulösen; Stunden, Minuten und Sekunden, lichtleicht und weltschwer, weil quantifizierbar, meßbar, qualifizierbar; ja, ja, so ist es noch immer und allemal: Energie und Materie kommen nicht aus dem Nichts, auch nicht von den Göttern, auch nicht aus einer noch so kalt oder heiß gehaltenen Eizelle. Sie werden von der alles beherrschenden und durchherrschenden Ärzteklasse ständig manipuliert und technifiziert. Wozu? Damit jedem Jacker sein Ein- und Auskommen garantiert bleibt. Ganz zu schweigen von dem kranken Leben-Tod, das seit jeher in sich gebrochenes Leben ist und es nach Jackerwille bleiben soll: Damit dieses kranke Leben blockiert bleibt und daran gehindert bleibt, sein revolutionäres Versprechen wahr zu machen, die heute mehr denn je ärztlich verursachten Einzelkrankheiten endlich in die Menschengattung umzuwandeln.

So viele Stunden, Minuten und Sekunden einzig dafür, daß die allerbestens organisierte Jackerstreitmacht ihre Pfuschereien fortsetzen kann und die iatrokapitalistische Grundlage des Ganzen unter Lügen und Presseenten versteckt. Und auch hier auf diesem Kongreß sind die Auserwählten des Kapitalismus, der sie in Stunden, Minuten und Sekunden mißt, ganz automatisch mißt, dazu angetreten, die Krankheitsausbeutung in Beifallklatschen umzuwandeln, in Ehrenmedaillen, in Forschungsgelder, in neue und alte Fakultäten, in verschmitztes Narrenlachen, in pfauiges Radschlagen, in ein Besäufnis mit Freifraßorgien und Milliarden-Profitgeschäftchen. Und auch die Kunstgirlanden, seriös aber seriell, dürfen dabei nicht fehlen.

Und wir, "ihre" Patienten, nein und dreimal nein! Wir Frontpatienten und Konfrontationspatienten aus der transnationalen Patientenklasse, was sollen wir? Was erwarten diese Herrschaften von uns? Nicht mehr und nicht weniger, als daß wir ihnen gehorsam das Leiden und das Patientengut zur Verfügung stellen und ihnen zukarren, ohne zu protestieren, ohne zu stöhnen, ohne Zähneknirschen, ohne mit Unterscheidungsfähigkeit und Aburteilung ihrer Sache und vor allem auch ihnen selbst Einhalt zu gebieten oder gar ihnen aktiv entgegenzutreten.

Die Jacker würden am liebsten aller Welt weismachen, daß jeder Körper es schon in seinen Genen drinstecken hat, ob er sehr kurz oder sehr lang ist, dumm, faul und gefräßig oder gehorsam, wertvoll oder wertlos-invalid, sehr faul oder arbeitsam, sehr viel oder sehr wenig davon, ganz wie sie selbst zum Beispiel auf diesem Festbankett. Hier und dort was abschneiden, hier und dort was drankleistern, färben / entfärben, weiß machen / schwarz machen, Augenlinsen austauschen oder Organe entnehmen, Extremitäten und Extremismen, und nicht immer liefern iatrokapitalistische Bomben und Verkehrsunfälle den Jackern transplantatfähiges Frischfleisch, obwohl immer mehr Organbanken und andere ambulante Gräber dies gierig fordern, und dafür stehen dann die Ethik und das Skalpell bereit. Wie neulich, als ein tonnenschwerer Lastwagen bei seinem Absturz auf einen Schulbus 23 Schulkinder unter sich begrub, hier in "unserer" Hauptstadt Bogotá.

Soll man zu Gott beten oder soll man dem Teufel danken, in unserem allerkatholischsten Land, wenn man dieser Gesellschaft "dank" Genetik und Euthanazi nicht weiter und nicht länger mehr als Ballastexistenz zur Last fällt. Im einen wie im andern Fall kann man ja weiter mithelfen, dem Arzt seinen Geldsack zu füllen.

Damit wir uns zu Menschenwesen machen, Menschengattung schaffen, tatsächlich, brauchen wir Frontpatienten doch keine Millionen von wirksam lebendigen Stunden, Minuten und Sekunden zu verschwenden. Nein, wir Frontpatienten nicht. Wir brauchen die so unmeßbare wie unerschöpfliche Krankheitskraft, damit Schluß ist mit all diesem, wenigstens für uns und auf der Stelle.

Damit der Iatrokapitalismus weiter besteht, der notwendigerweise die Schaffung der Menschengattung verhindert, brauchen die Jacker dagegen Millionen von vivisektionierenden Stunden, Minuten und Sekunden: viel zu viele Gene gäbe es, viel zu viele Patienten, meinen diese Herrschaften, und es fehle an Geld - nicht nach unserer maßgeblichen Auffassung -, es fehle an Menschen-nach-Maß und nicht zuletzt fehlen Leichen für die Anatomiesäle, klagen medizynisch die Jacker. Nur auf diese Weise kann das Kapital, besser: Iatrokapital, existieren. Nur auf diese Weise kann die Ärzteklasse ihren Mehrwerttrick ins Werk setzen und überall ihre programmierte Ausmerzung der Patientenklasse verschleiern. Nur auf diese trickreiche und verlogene Weise versuchen sie es zu schaffen, den einzig authentischen Sozialismus (PF/SPK) auf die humanitäre Katastrophe zu vertrösten und die Gattung im Abgrund zu halten, bevor sie auch nur je einer hätte zu Gesicht bekommen können.

Die Kannibalen brauchen eben Opfer, sonst wären sie ja keine Kannibalen. Aber nicht jeder freut sich über deren Bisse und über ihre Gefräßigkeit, und längst nicht jeder gibt fleischfressenden Bakterien die Schuld daran, wie der folgende Brief aus Spanien zeigt, den die kolumbianischen Frontpatienten anfügen und in das vorliegende Flugblatt aus gutem Grund zur Verteilung mitaufgenommen haben. Es ginge auch anders, wie die Geschichte des SPK lehrt; denn der revolutionäre Aufstand in Heidelberg hat Hunderten das Leben gerettet. Nicht trotz Krankheit, sondern ganz im Gegenteil: kraft Krankheit.

Der Weg aus der Folter ist mit zerbrochenen Ärzten gepflastert.
Krankheiten vereinigt euch!

Frente de Pacientes. Colectivo Socialista de Pacientes.
EMF Colombia. PF/SPK(EMF Colombia)

___________________

Universitätsstadt Sevilla an Frontpatientenstadt Heidelberg

Magnifizenz Rektor der Universität Heidelberg
Herrn Prof.Dr. Peter Hommelhoff
Universitätsplatz 2

69117 Heidelberg
Deutschland

Sevilla, 12. April 2004

Betr.: Unser Schreiben vom 23. Februar 2004
betreffend die Entziehung der Ehrendoktorwürde
gegenüber dem Euthanazisten Harry Laughlin

Wundertaten ./. Totentänze aus Ehrendoktorwürden

Höchstverehrte Großartigkeit, der Herr Rektor der Universität Heidelberg!

Ihnen wird mitgeteilt, daß die Nichtbeantwortung meines Schreibens auch an lateinamerikanischen Universitäten großes Befremden ausgelöst hat.

Haupttenor: tacet consentet.

Welche Schande! Welcher Schaden!

Hochachtungsvoll


Unterschrift

___________________

Universitätsstadt Sevilla an Frontpatientenstadt Heidelberg

Magnifizenz Rektor der Universität Heidelberg
Herrn Prof.Dr. Peter Hommelhoff
Universitätsplatz 2

69117 Heidelberg
Deutschland

Sevilla, 23. Februar 2004

Betr.: "Krieg gegen die Schwachen"
Der Spiegel 5/2004

Wundertaten ./. Totentänze aus Ehrendoktorwürden

Höchstverehrte Großartigkeit, der Herr Rektor der Universität Heidelberg!

Dem Eugenikrassisten, dem Amerikaner Harry Laughlin, hat die Universität Heidelberg 1936 die Ehrendoktorwürde erteilt. Dieser Früheuthanazist Laughlin hatte nämlich der deutschen Ärzteklasse und zugleich dem Naziregime einen umfassenden Katalog in Theorie und Praxis geliefert darüber, wie man die Patientenklasse ausmerzt.

Die Universität Heidelberg aber hat noch 34 Jahre später einen Dr.med. Wolfgang Huber entlassen, einen Dr.med. Wolfgang Huber, d.h. so wahr, wie wirklich, den Doktor eines Wunderschöpfers in Philosophie und Psychiatrie, hervorgegangen aus eben dieser Universität Heidelberg. Warum? Einzig deshalb, weil er Partei ergriffen hat für die Krankheit und für die Patienten, gegen die verbrecherische Ärzteklasse.

Nichts, aber auch rein gar nichts hat die Universität Heidelberg in all der Zwischenzeit verlautbart über ihren maß-geblichen Massenmordmitschöpfer Harry Laughlin, geschweige denn auch nur leise daran gedacht, ihm oder wenigstens sich selbst per Selbstanzeige die Ehrendoktorwürde zu entziehen. Und viele der Artgenossen dieses Mr. Harry Laughlin stehen ebenso unbehelligt in den Büchern des ewigen Weiterlebens, mit welchen sich die Universität Heidelberg unter ihrer verbrecherischen Ärzteklasse ziert, zu Hohn, Spott und Schande der euthanazistisch hingemordeten Patientenklasse.

Unter dem Kommando der Medizinischen Fakultät hat die Universität Heidelberg es in den 70er Jahren erneut versucht, die Patientenklasse auszumerzen, durch Folter und Atomisierung. Glücklos und mit durchschlagendem Mißerfolg diesmal. Und das weiß man inzwischen auch allüberall im Ausland. Was Wunder, hatte doch dieser Teil der Patientenklasse, zum allerersten Mal in aller bisherigen Begebenheitsgeschichte, als SPK mit der ihr von der Ärztebande zugedachten Opferrolle gebrochen, und zwar ein- für allemal.

Zum rampenselektiven Gedächtnis nun auch noch das selektive Vergessen! Die Auschwitzrampe läßt grüßen. Hat doch eine Josef-Mengele-Auschwitz-Gesellschaft in Wien bereits wieder Firmenschild, Gebäude, Sitz und Stimme, und im Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin hat die verbrecherische Ärzteklasse auch den ausländischen Touristen zum Spottpreis von EUR 25.-- pro Kopf und Kind ein Dr.-Josef-Mengele-Museum zu offerieren, während die Würstchen am Stand im Eintrittspreis, Prost Mahlzeit!, nicht drin sind.

Dem Harry Laughlin jedoch ist wenigstens die Ehrendoktorwürde zu entziehen, bevor sie von den Universitäten Wien und Berlin jenem Herrn Dr. Mengele erteilt wird, ist er doch dem Vernehmen nach schon längst in Übersee auf der Reiseroute des XII. Innozenz an einem Übermaß an Ehrenkäs krepiert.

Hochachtungsvoll


Unterschrift

___________________

Bogotá, 29.5.2004

Excelentísimo Exrektor und Noch-Arzt, Dr. José Félix Patiño:

Uns sind einige Widersprüche aufgefallen, die sich in unsern Körpern zeigen, wobei wir, wie der Zufall eben so spielt, einer Ganzkörperuntersuchung, einer Transplantation, einer Amputation oder einem Elektroschock ausgesetzt waren. Wir beobachteten und erfuhren dabei innerhalb und außerhalb der Mauern "unserer" Bildungsinstitutionen, daß wir eigentlich krank seien.

Der altertümlich/futuristische Iatrokapitalismus ist die materielle Grundlage ärztlicher Forscher. Dies war noch nie anders und soll nach dem Willen der Ärzte auch immer so bleiben. Um ein Mordwerkzeug zu gebrauchen, das über die Lebensspanne entscheidet, braucht man kein Arzt zu sein. Aber nur wenn man Arzt ist, bleibt die Tötung straffrei. Hier haben wir die fließende Grenze zwischen dem Göttlichen und dem sogenannten Menschlichen. Sie besteht darin, daß das Göttliche überladen mit Formeln, Formaten und Formularen die akademische Stufenleiter Sprosse um Sprosse ersteigt, eingehüllt in die Nebelschwaden seiner Nebelkerzen. Das Warenmaterial "Mensch" wird dabei zerlegbar gemacht zum jeweiligen fremdbestimmten ärztlichen Zweck.

Studierende Patienten

Der Weg aus der Folter ist mit zerbrochenen Ärzten gepflastert
Krankheiten vereinigt euch!
Front machen, Patientenfront!
Vorwärts mit der Patientenklasse!

Frente de Pacientes. Colectivo Socialista de Pacientes.
EMF Colombia, PF/SPK(EMF Colombia)

Merke:

Wir brauchen keine Fakultäten, keine Ärzte, weder Rektoren, noch Ehrendoktoren, weder nationale Akademien der Medizin (z.B. Nationale Akademie der Medizin von Bogotá), kurz: wir brauchen keine Akademien, die totschweigen, wegschauen, und nun in ihrer Unbeholfenheit und Betroffenheit sogar ihres Herumblödelns für eine geschlagene halbe Stunde nicht mehr mächtig sind, wenn und warum sie von Konfrontationspatienten angegriffen werden, seien sie nun aus Heidelberg, seien sie aus Yale oder aus "unserer" Anden-Universität. Und die von ihnen herbeigerufene Einsatzpolizei vertrat sich die Füße, weil die Einsatzleiter vor lauter Zuhören das Kommandieren vergessen hatten.

Ihre Unterschrift unter diese Erklärung ist besser als nichts, gereicht sie doch zumindest zur Schande jener Mörder, ist sie doch zumindest ein Anfang mehr zum totalen Scheitern der Ärzteklasse:

Name Vorname Anschrift Unterschrift
       
       
       
       
       
       
       

 

 

Beispiel gegen Mystizismus:

Jacques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht

Davon weiß er nichts, der "Seher": dank Jackerklasse Totalerblindung.

Im Blick auf die Krankheitsausrottungsziele gegen die Jackerklasse gekämpft, durch Jackerklasse ins KZ verraten. Aus Gründen des aus der Blindheit erlernten Krankheitsglücks KZ-Tod überwunden.

Selbstausbildung in tellurischer Wärmefühligkeit, Intellurenz das diesbezügliche Ergebnis. Einzelkörperverbindung mit Farb- und Gestaltabschattungen auf Infrarot-Basis durch Aktivierung des Flüssiggewebes Blut via Atemkontrolle. Das wahrgenommene Rot als thermomimetische Trägerfrequenz ist auch sonst bei Schlechtsichtigkeit nahe blind der erste schmerzfreie Haupteindruck bei der Begegnung mit der äußeren Lichtfülle und ihrer irritierenden Gegenständlichkeit.

Wer von Krankheitsbegriff und Gattungsvorschein nichts weiß, sagt Geist. Lusseyran räumt in seinen Überlegungen immerhin die Möglichkeit ein, daß es sich beim Geist auch um eine Materie, irgendeine Sorte Stofflichkeit handeln könnte. Ohne bewußt krankheitsinversive Herangehensweise trägt dieses Zugeständnis in der Sache nichts bei.

Darin nicht unähnlich einem Aldous Huxley, ist er ideologisch immer Objekt des Klassenverrats geblieben, und trotz praktischem Kampf gegen die herrschende Jackerklasse auch ohne die revolutionär-subjektive Komponente zu Aus- und Einkommen gekommen. Die begegnende Gesellschaft hat sich oft genug einfach nicht nach den Gesellschaftstheorien gerichtet, die für ihn noch als Eliteschüler so überzeugend gewesen waren. Auch das fiel ihm auf.

Unserem Tun und Glücken kraft Kranksein ist in Lusseyran sozusagen buchstäblich unversehens eine Einzelbestätigung mehr zugewachsen.

 

Beispiel Gattungsvorschein:

Krankheit ist Substanz und Subjekt, auch aller Revolutionen

Wir sollen über das SPK von heute reden. Reden wir über das revolutionäre Subjekt, über das Subjekt der Revolution. Zu Zeiten des SPK gab es noch das revolutionäre Subjekt. Es war damals und noch lange und noch bis in die 80er Jahre völlig klar, daß das revolutionäre Subjekt niemals, nie und nimmer der Patient unter der Bestimmung Krankheit sein kann. Alles andere eher, allem andern voraus die Arbeiterschaft, das Industrieproletariat, die Massen, obwohl jene schon seit Jahrzehnten – aber vielen Linken unbekannt, bzw. Grund des Schreckens und des Grauens – nur eine Minderheit in der Bevölkerung sind.

Inzwischen ist das revolutionäre Subjekt, dieses und alle möglichen anderen auch theoretisch verschwunden. Schon Marx habe erkannt, daß der Arbeiter, das Proletariat also, weil Produkt des Feudalsystems, seinerseits feudalistisch sei und bleibe, behauptet ein gewisser R. K. und dies ist der Schlußstein seiner Theorie, Analysen und Reflexionen: kein revolutionäres Subjekt, kein Proletariat als revolutionäres Subjekt, keine Frauen als revolutionäres Subjekt, nichts, gar nichts, verschwunden. Ding der Unmöglichkeit das revolutionäre Subjekt im Rückblick und aus heute universitäts- und universalphilosophisch aufgeklärter Sicht der Dinge.

Unterstellt, es gab nie ein revolutionäres Subjekt, dann gab und gibt es dennoch ganz zweifelsfrei Revolutionen und Revolutionäres. Das konstatierte Fehlen des revolutionären Subjekts ist der so schlüssige wie unabweisbare Beweis dafür, daß das revolutionäre Subjekt schon immer war, was es heute ist und künftig erst recht, nämlich: die Krankheit unter der Bestimmung Patient, und zwar dann, wenn die Klasse der Frontpatienten gegen die herrschende Ärzteklasse steht, nicht als Organisation und Verein, sondern in der gezielten und gesammelten Aktivität des multifokalen Expansionismus, wir sagen auch Wärmekörper dazu, den es gibt, und schon gegeben hat als Sozialistisches Patientenkollektiv, den es immer schon gab als den wirklichen Grund und das bewegende Prinzip aller revolutionären Ansätze, wenn es denn tatsächlich welche gewesen sind, gleichgültig, wie sie sich selbst verstanden, gleichgültig, wie sie etikettiert wurden, gleichgültig, welche sonstigen Etiketten sie jeweils übernommen haben, von den sogenannten Spartakisten der Antike bis zu den Sowjets und den Sansculotten in neuerer Zeit.

Der Satz vom Verschwundensein des revolutionären Subjekts ist nur richtig mit dem anderen Satz, daß das Revolutionär-Subjektive schon immer und zu allen Zeiten die Krankheiten waren, die von den Ärzten und den jeweils Herrschenden als Krankheiten niedergehaltenen Protestformen, die Krankheiten auf dem Weg und mit der Bestimmung Krankheit zu sein, die Gattung Krankheit, die Gattung Mensch, die Menschheit in ihrer Vielfalt und Einfalt als Menschengattung, oder besser gesagt, doppelfältig, niemals einfältig, Krankheiten und Krankheit im diapathischen Prozeß, möglich und wirklich nur in einer arzt- und therapiefreien Welt der Utopathie, die keine Utopie ist, weil durchführbar und wirksam, wie sich gezeigt hat.

 

Beispiel gegen Gerichtskulturen:

Die Ärzte sind schuld an der tödlichen Dreckepidemie.
Dreck: Ruß- und Giftwolke, Feinstaub, Pestizide, Herbizide, Insektizide, verseuchtes Wasser, Verstrahlung, Smog ...
Die Ärzte sind schuld wegen ihrer Garantenstellung!

 

An die
Staatsanwaltschaft Wien
Landesgerichtsstr. 11
1080 Wien

Wien, den 15.03.2005

Hiermit erstatte ich Strafanzeige und stelle Strafantrag, unter anderem wegen unterlassener ärztlicher Hilfeleistung mit vielhundertfacher Todesfolge gegen

sowie gegen weitere namentlich zu ermittelnde Ärzte, welche als Amtsärzte oder Universitätsmitarbeiter und Amtssachverständige beratend bei der und für die Wiener Stadtregierung tätig sind.

Sachverhalt:

Beinahe täglich ist in der Zeitung zu lesen, daß speziell in Wien wegen der sogenannten Feinstaubproblematik schon lange dringender Handlungsbedarf bestehe. Es geschieht jedoch einfach rein gar nichts. Statt dessen erscheinen zum Winterende neue Statistiken (siehe im Folgenden) darüber, wieviel tausend Leute jährlich allein an dieser Dreckepidemie zu Tode kommen und wieviele Kinder und Alte schwer erkranken und unter der giftigen Atemluft leiden. Anstatt eine Statistik zu lesen, kann man sich auch einfach unter Familien und in Kindergärten umhören und man wird bestätigt finden, daß es eine starke Zunahme an sehr langwierigen Atemwegserkrankungen bei Kindern gibt. Nicht von ungefähr gibt es auch schon längst eine Resolution von Schulärzten zu den körperlichen Auswirkungen bei Kindern durch den Straßenverkehr.

Anstatt endlich damit aufzuhören, der Wiener Bevölkerung noch länger die Atemluft abzustellen, werden neue Untersuchungen darüber angekündigt, wer der Hauptverursacher der Dreckepidemie sei. Aber den heute noch lebenden Patienten nützt es nichts zu wissen, ob der Staub der Industrie, der Staub aus den Hausbrandöfen oder der Staub aus dem Verkehr der schlimmste ist. Neben der Notwendigkeit von sofortigen Maßnahmen stellt sich insbesondere auch die Frage, warum es überhaupt soweit kommen konnte. Wie ist es möglich, daß Jahr für Jahr tausende Leute allein durch eine Dreckepidemie getötet werden, ohne daß auch nur irgendetwas geschieht?!

Antwort darauf gibt die Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien. Dort ist die Gruppe Gesundheits- und Spitalswesen, mit der Landessanitätsdirektion, ausdrücklich genannt als Berater der Stadt, betreffend die medizinisch-fachliche Beratung zu allen nur denkbaren Lebensbereichen. Es ist dort nicht nur allgemein von einer Mitwirkung bei der Stadtplanung die Rede, sondern es wird auch eine Fülle von Details aufgelistet, an denen die Ärzte maßgeblich beteiligt sind. So ist auch ausdrücklich geregelt, daß Angelegenheiten der sogenannten Verkehrs- und Umwelthygiene in die Zuständigkeit der entsprechenden Amtsärzte fallen (siehe Geschäftseinteilung des Magistrats der Stadt Wien).

Die verantwortlichen Ärzte bestreiten auch gar nicht, daß es massenhaft Tote aufgrund der Atemluftverpestung gibt. Im Gegenteil: beispielsweise Dr.Hanns Moshammer, Arzt für Hygiene und Mikrobiologie am Institut für Umwelthygiene, weist in einem Artikel in der Tageszeitung Kurier genau auf den direkten Zusammenhang zwischen der Feinstaubbelastung und der täglichen Sterblichkeitsrate hin. Es bestehe daher in Wien dringender Handlungsbedarf, beklagt er heuchler- und meuchlerisch. Dabei ist er selbst, als Arzt für Hygiene, derjenige, welcher längst hätte handeln müssen! Als Arzt ist er, kraft Gesetz und ärztlichem Berufseid, nur und ausschließlich seinen Patienten verpflichtet; juristisch: Garantenstellung! Er hat vor allem anderen dafür zu sorgen, daß seine Patienten – im Vorliegenden sind dies alle Bewohner der Stadt Wien - keinen Schaden erleiden. Die Politiker verlassen sich auf den fachlichen Rat der Ärzte. Wenn diese um die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Todesrate wissen, und zugleich nicht das Geringste tun, um die Bevölkerung zu schützen, so sind diese Ärzte strafrechtlich zu verfolgen.

Ein Arzt hat alles zu tun, um Schaden von den Patienten abzuwenden, für die er qua Amt und Funktion zuständig ist. Wenn ein Amtsarzt aber meint, er könne sich gegen die Partikularinteressen von Wirtschaft und Politik nicht durchsetzen, so hat er sein Amt bei der Behörde sofort niederzulegen und im Kollegenkreis darauf hinzuwirken, daß bei den herrschenden Luftverhältnissen auch kein anderer Arzt für die Wiener Stadtregierung die ärztliche Garantenstellung übernimmt.

Nicht zuletzt in Folge der Nürnberger Ärzteprozesse und der dort bekannt gewordenen medizinischen Verbrechen der Ärzteschaft (Massenmord an Patienten), sind seitdem weltweit alle Ärzte verpflichtet, nur und ausschließlich dem Wohl der Patienten gemäß zu handeln. Kein Arzt kann sich seitdem noch damit herausreden, er habe nur "auf Befehl" gehandelt. Für das, was er medizinisch tut, ist jeder Arzt ganz allein selbst verantwortlich. In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde dies noch einmal für alle Ärzte weltweit verbindlich festgelegt, unter Hinweis darauf, daß kein Arzt zur Durchführung von Folter gezwungen werden kann. Anlaß für diese Deklarationen des Weltärztebundes (Tokio 1975, Lissabon 1981) war die nicht länger totzuschweigende Tatsache gewesen, daß es weltweit die Ärzte waren, welche die Folter kommandierten.

Ein Lokalpolitiker, ein LKW-Fahrer, ein Fabrikmanager, sie alle sind abhängig von ihren Vorgesetzten und deren Anweisungen in einem Lohnarbeits- und Belohnungssystem. Ein Arzt jedoch, auch wenn er als Amtsarzt vom Magistrat bezahlt wird, ist als Arzt an keinerlei Weisung eines Dienstgebers gebunden. Der Arzt hat die Garantenstellung für die Patienten (die Bewohner der Stadt Wien) inne. Diese Garantenstellung hat er mit allen gebotenen Mitteln auszuüben, und er darf sich keinesfalls an behördlichen Maßnahmen beteiligen, welche die Patienten schädigen.

Was die Ärzte so alles in Gang setzen können, wenn es ihnen opportun erscheint, kann man beispielsweise an ihren generalstabsmäßig geplanten Aktionen unter dem Stichwort "SARS", "Vogelgrippe" etc. sehen: Hausarrest für die Bevölkerung in den Wohnblocks, militärische Abriegelung der ausgesonderten Häuser, Schließung von Gewerbebetrieben, internationale enge Kooperation der Ärzteschaft und ganz unabhängig vom jeweiligen politischen System (vgl. z.B. Epidemiegesetz, Absonderungsverordnung sowie Verlautbarungen zur Kooperation zwischen österreichischen und chinesischen Seuchenmedizinern).

Es macht dabei keinen Unterschied, daß es ärztlicherseits einmal "Virus" heißt und ein andermal "Staubpartikel". Für die Ärzte ist dies ein und dasselbe. Die Ärzte geben schon längst selbst zu, daß der Staub inzwischen fein genug ist, um geradewegs bis in die Blutbahn zu gelangen und daß der Staub dort genau wie ein sog. Virus wirkt! Schmutz- und Staubpartikel, nach dem Einatmen in die Blutbahn gelangt, werden vom Körper mit denselben Reaktionen beantwortet wie "Bakterien, Viren und andere Eindringlinge, es reagiert das Immunsystem des Körpers", so die veröffentlichten Meldungen der Ärzte, präsentiert als Forschungsbericht und eben ohne jede praktische Konsequenz – außer töten(!).

Der vorliegende Fall ist von äußerster Dringlichkeit, vergleichbar beispielsweise mit einem Atemstillstand des bearbeitenden Staatsanwaltes. Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, sich damit aufzuhalten, welche einzelnen Stoffe im Speziellen die gefährlichsten sind, sondern es sind diejenigen Täter strafrechtlich zu verfolgen, die durch ihre sogenannte Beratungs- und Amtssachverständigentätigkeit jeden Dreck in der Luft blanko genehmigen und genehmigt haben. Die rechtliche Sonderstellung, welche den Arztberuf von allen anderen unterscheidet, zeigt sich ja auch darin, daß ein Arzt für Körperverletzungen (als solches sind medizinische Behandlungen bekanntlich juristisch definiert) nicht verfolgt wird, allerdings nur dann, wenn das Einverständnis des Patienten vorliegt. Ein Messerstich in die Kehle bei schwerer Atemnot heißt dann beispielsweise "medizinisch notwendiger Luftröhrenschnitt".

Wie sehr sich alle - gerade eben auch hiesige Regierungen - auf die Ärzte und deren gesetzliche Garantenstellung verlassen, konnte man auch den Reaktionen aus dem Innenmisterium entnehmen nach dem Tod von Cheibane Wague im Wiener Stadtpark. Ein hoher Beamter des Innenministeriums räumte ein, daß die Polizei bei der tödlichen Amtshandlung damals gegen Markus Omofuma vielleicht nicht alles richtig gemacht habe, aber diesmal (bei der tödlichen Amtshandlung gegen Cheibane Wague) könne man der Polizei keinen Vorwurf machen, denn es sei ja ein Arzt dabei gewesen!!! Und inzwischen ist auch der Chefarzt der Polizei Dr. Fous wegen dieses Tötungsdelikts in das Visier der Justiz geraten, nicht zuletzt weil er es ist, der für die medizinischen Kenntnisse der ausführenden Beamten verantwortlich ist.

Es ist der amtsärztlichen Sorgfaltspflicht und der Garantenstellung keinesfalls Genüge getan, wenn im nachhinein irgendwelche Grenzwerte herabgesetzt werden oder wenn man Mitglied bei einem Verband von Umweltärzten wird. Ein Arzt hat sofort tätig zu werden, sobald er Kenntnis erhält von der Bedrohung seiner Patienten durch eine lebensgefährliche (Dreck-) Epidemie. Allein schon aus den beigefügten Presseartikeln geht eindeutig hervor, daß die akute Gefährdung mindestens seit Jahrzehnten bekannt ist. Wären die oben genannten Amtsärzte und Amtssachverständigen ihrer ärztlichen Pflicht nachgekommen, hätte niemand an einer zum Atmen völlig unbrauchbar gewordenen Stadtluft zu leiden und zu sterben brauchen. Die Todesursache auch hier: der Arzt.

Der Strafanzeige ist aus allen rechtlichen und tatsächlichen Gründen stattzugeben.

(Unterschrift)

 

AUS DER KRANKHEIT EINE WAFFE MACHEN
jetzt auch in Marokko

 

Beispiele gegen Lügenkulturen und Gunstkulturen:

Postkarte gegen einen Internet-Eintrag in Italien

Università degli Studi di Torino
attn: Sig. Prof. Agostino Pirella
Via Verdi, 8
I-10124 Torino 30.11.2001

Betr.: SPK

Sehr geehrter Herr professore,

das Sozialistische Patientenkollektiv, SPK, mit Huber, dem Gründer, hat seit 1965, ganz für seinen Teil, die herrschende Klasse abgeschafft (Null-Therapie), die herrschende Kultur (KRRIM-Verlag in krankheitskräftiger Funktion) und die herrschende Justiz (KRANKHEIT IM RECHT in krankheitskräftiger Funktion). Ein Stehendes Heer hatte es erst gar nicht abzuschaffen, denn dafür steht und stand der Gattungsvorschein mit Krankheit Waffe.

Auch Sie selbst jedoch gehören zu denen, die ihm in derselben Zeit das Brot weggefressen haben und Sudelseich schreiben. Pfui!

(Unterschrift)

_________________________

Gegen Medienscheißer und SPK-Verfälscher

(Melodie nach einem alten Nachtwächterlied)

Ausführung: Jazztrompete und sonstige Blasinstrumente für Melodie erste Strophe; dann improvisando ad libitum. Text mit Schlagwerk und Deklamation und was an Instrumenten sonst noch da ist.

Medienscheißer laßt Euch sagen
Hetzt Euch nicht um Kopf und Kragen
Krankheit, die bescheißt man nicht
Langer Marsch ihr Strafgericht

Und am Ende steht kein Galgen
Deshalb besser Fresse halten
Scheiße steht für Euch bereit
Euch Bescheißern Prost Mahlzeit

Zaubern mittels Krankheit hierher
Will ich Euch, das ist nicht schwer
Spesen, Kosten für die Reise
Fliegt Ihr doch auf jede Scheiße

Die von uns HEILT Euch kein Iacker
SPK bedient Euch wacker
Bis auch Ihr ihm zugehört
Niemand sei dies je verwehrt

Huber

 

Beispiel gegen Kunstkulturen:

Der nachfolgende Text IATROKLASIE ODER KUNST / Golem oder Krankheit (Huber 1977/78) stellt den Kern noch manch' anderer Erörterungsbeiträge seitens der Beteiligten dar. Die meisten dieser Frontpatienten übrigens einander nicht einmal persönlich bekannt, geschweige denn auch nur dem Namen nach. Dieser Text lag allen vor, nur die Inhalte waren wichtig. Niemand kam damals auch nur auf die Idee zu fragen, wer hat das geschrieben. Das lag nicht zuletzt am neuerlich wieder aufgeflammten so realen wie wahnhaft realen Verfolgungsdruck gegen PF/SPK(H), PF/SPK(H) in Kontinuität, dennoch, immer noch. Vergleiche zum Thema Verfolgungsdruck auch die damaligen, nichts als Zeitungsberichte des Inhalts: "HAFTENTLASSENE TERRORISTEN BESETZTEN KRANKENHAUS UND NAHMEN GEISELN (Schlagzeile!). Manöver des Bundesgrenzschutzes, auch die Feuerwehr war beteiligt (Untertitel)". Tja, auch die Presse hat ihre ganz besondere künstlerische Seite und ihren erlesenen Geschmack (Aber auch diese "Künstler" und Verkünsteler "lügen zuviel", F. Nietzsche).

Schreibmaschinentexte wie der folgende waren aus hiesiger Sicht damals in anderen Ländern hoch im Kurs. Sie wurden hier verehrt, dort verfolgt als Samisdat, eben besagter Verfolgungssituationen wegen. Ja, wo sind sie geblieben, diese Verfolgungssituationen? Und haben sie hierzulande je aufgehört? Fest steht jedenfalls, auch und gerade hierzulande wieder mal, daß zu den besseren Gründen auf Seiten derer, die sich wehren, einige mehr und zwar ganz entscheidende, mittlerweile höchst explizit und öffentlich hinzugekommen sind (s.u., s.o., ff.).

Aber auch mögliches so genanntes Belastungsmaterial ist zweischneidig, wenn wer es richtig einsetzt. Deshalb haben wir der größeren Deutlichkeit und der besseren Wirksamkeit wegen, über das Kritische hinaus, die zugehörigen polemischen Konsequenzen und Implikationen in diesen Text ganz in unserer Weise eingearbeitet. Das Ganze für das europäische Ausland, vorgetragen auf einem internationalen Kongreß. Nachzulesen in SPK-Dokumentation 4, Iatroklasie, S. 3ff. Das hat gewirkt, insbesondere gegen den auf die Ärzteklasse übergegangenen modernen Priestertrug, weltweit gerichtet gegen alle um ihre Existenz und ihre Zukunft Betrogenen, betrogen einst durch Vertröstung auf ein besseres Jenseits, heute durch Ausschluß aus dem Diesseits ganz vorab, Fremd-Körpern zugeteilt, Jenseits vor Diesseits. Das hat gewirkt. Darüber wird noch heute, uns zitierend, geschrieben. Belastungsmaterial gegen uns ist also daraus nie geworden. Wohl aber ganz im Gegenteil!

Zu allen Teilen der vorliegenden Schrift erschien uns dieser Text als eine wichtige Ergänzung, weshalb wir ihn hier aufgenommen haben. Nicht nur die tragenden Grundlagen und die wesentlichen Grundmuster für einen Begriff von Kunst und Musik sind in dieser bereits vor 3 Jahrzehnten verfaßten Ausarbeitung schon enthalten, sondern auch deren Verhältnis zu Inhalten, die erst gute 10 Jahre nach Abfassung dieses "Samisdat" als Esoterik in den Blickpunkt des Interesses gerieten, sowie deren Verhältnis zur heutigen iatrokapitalistischen* Gesellschaft, und nicht zuletzt und vor allem: dem Wie des Überwindens kraft Krankheit. Also: brandaktuell, heute mehr denn je (Genetik, eine unter vielen Iatrotechnologien). Ist nicht jede Kunst irgendwie Heil-Kunst? Machen, daß aus der Kunst des Scheins, des schönen wie des kaputten Schaurigschönen, iatroklastische Befreiung kraft Krankheit wird, kosmisch-soziale Revolution, Utopathie vorweg, immer und überall!

* Iatrokapitalismus, die pflegeleichte Bestie, stark untertreibend und völlig neben der Sache, noch heute von vielen als Kapitalismus und Imperialismus namhaft gemacht.

L.F. und Redaktionskollektiv

IATROKLASIE ODER KUNST
Golem oder Krankheit

Drinnen, in Kunst und Sprache pulsiert außer Krankheit nichts. Nebendran ist die Sprache mit der Kunst. Wie Sumpfblüten entfalteten sich die klassischen Kult- und Mysterienstätten neben all dem, was Heilstätte hieß, Opferstätte war.

Die Geopferten einer Gesellschaft, ihr Zuviel an Leben, weil Zuwenig an Sterben, kurz: die Krankheit war der Anfang, das als Geheimnis bestgehütete Initium allen sprachlichen, kultischen und künstlerischen Tuns. Wie das Licht des Himmelsgestirns draußen, Paradigma aller Schönheit, seinen radioaktiven Zerfall, so strahlte Heilkunst aus den Kultstätten ins Leere zurück. Nur dieses Himmelsaas Sonne kann uns lehren, was Krankheit ist, sprach der allzeit von Krankheit schwer gezeichnete Dr. Paracelsus von Hohenheim. Sein Homunculus-Rezept wirkt weiter und weiter, nämlich: wie man sich selbst wider alle lachende Sonnennatur mondkalbsmäßig gesundschrumpft.

Die unwillkürlichen Rhythmen und Klangfolgen der Sterbensschreie rund um die kultischen Anfänge waren die ersten Impulsgeber des Kunstbetriebs. Sie sind die einzigen geblieben. Ihre bildhafte Prägekraft verhalf den imperialen Heilsgöttern zu Sprache und Gesang. Solchermaßen vorbereitet, konnten sie hellhörig werden für Sphärenmusik und Psyche und Pneumatik, zuletzt sogar für die Zertrümmerungssprache aus Ultraschall und für die Elektromusik aus der einzigartig menschenliebenden Neutronenbombe. Die Kunst um Sprache und Musik lebt folglich von Krankheit, nicht von Luft.

Architektur und Plastik, Tanz und Malerei wiederholen das Zuviel an Leben in der Hinfälligkeit des gebrechlichen Körpers, wenn andernorts der Körper hinfällt, hinfällig wird, wenn andernorts das Auge des Sterbenden in einer Flut von nie gesehenen Farben bricht.

Kunst ist der Krankheit erstes Degenerationsprodukt. Sprache fällt schon unter Heilkunst. Eine Patientin hat's gesagt, Freud hat's mitgeschrieben und veröffentlicht. Die Pawlowianer unter den Tierärzten machen Gebrauch davon und die Hirnwäscher mit und ohne Fragebögen.

Am Anfang jeder Kunst steht die Heilkunst. Am Ende jeder Kunst steht die Iatroklasie, wenn Wahrheit Sache des Lebens, Kunst Sache des schönen Scheins um das zu Tode Geheilte ist. Die kraftlose Schönheit haßt den Verstand (Hegel).

Wäre das heute anders, dann gäbe es nur Iatroklasie, nicht Kunst. Unsere Sinne wären Krebsgeschwüre, die alles Erstarrte durchdringend sein Wesen zum Wuchern brächten. Unsere Worte würden über Krankheit unseresgleichen nicht nur überzeugen, sondern erschaffen.

Der Kongreß hier beispielsweise würde vom Schlagfluß getroffen augenblicklich sprachlos zusammenkrachen. Oder über dem Kopf zusammenstürzen, wie sein Golem dem Rabbi, müßte ihm die Krankheit, die seine Träger im alltäglichen Kult, mühsam genug, in Beutestücke der Wertform pressen. Das Wort kann nur heilen. Freud hat es auch schon gewußt.

II

Iatroklasie hat mit Bilderstürmerei (Ikonoklasie) so wenig zu tun, wie mit der Kunst selbst. Nichts mit der schönen und nichts mit der kaputten.

Weil Krankheit mit der Dialektik gleichen Ursprungs ist, die ihr lebendiges Skelett bildet und weder Gleichgewicht noch Stillstand kennt, Form als Materie nimmt und aufhebt, der Heilssprache ebenso vorausgeht, wie jeder anderen, einschließlich dem heiligen Schweigen von Kult bis Couch, schließen sich Bildhaftes und Krankheitsprozeß von Anfang an aus. Was aus der Krankheit kommt, kann nicht mehr zurückgeholt werden, sobald es Raub des Kults, in welcher Form auch immer geworden ist. Es sei denn durch Dialektik. Aber Dialektik in Verbindung mit Krankheit trifft die Kunst als Ganze.

Wir reden hier als Patienten von Dialektik, d.h. naiv bis zum Sprachverzicht und als Experten der Totalen Aussageverweigerung (TAV) sowieso. Wer bei dem Wort Dialektik einen unguten Eindruck hat, der ist schon voll im Bild. Wer sich an einen Moment gesteigerter Qual in seinem Leben erinnern kann, der hat uns sogar begriffen, und sei es wider Willen.

Wir haben irgendwann an irgendeiner Sache geduldig gelernt, die erstarrte Form zum Fließen, Schmelzen, Springen und Klingen zu bringen. Das war nicht Kunst, sondern iatroklastischer Kampf. Wir haben dabei auch unseren aus kult-ökonomischer Weltherrschaft, der ältesten, wie der aller-modernsten (!) zusammengewürfelten Körper überlebt. Kein Heilsversprechen kann uns da hinein mehr zurückholen aus der Krankheit. Da ist uns kurzfristig nicht nur höllisch heiß geworden, Hören und Sehen vergangen, sondern noch einiges mehr. Geblieben sind die jederzeit mobilisierbaren Narben einer fürwahr materialistischen Dialektik aus der Krankheit. Seitdem ist uns Kunst, die heile wie die kaputte, wohlgemerkt, nur noch interessant als subtiles Linienkriterium manichäistischer, d.h. iatro-rassistischer und patientenfeindlicher Strömungen in fremder, Stimmungen in eigener Sache. Wer seinen Wahn, Visionen, Halluzinationen, Illusionen und Angstgebilde realitätsprüfend an die Gegenstandswelt verschleudern geht, anstatt sie in der dialektischen Sprung- und Ablösetechnik iatroklastisch umzuschmelzen, dessen Wachstumskräfte sind an Heil und Kunst verloren. Seine Gebilde verdämmern auch ohne Glückspillen. Wie Winterpflanzen im Treibhaus.

Körper und Kosmos in Harmonie idealisieren. Das ist das älteste Anliegen jeder Kunst, erst recht der Heilkunst. Es gibt keinen weiblichen, keinen männlichen Körper, der nicht zuallererst Kunstprodukt, Artefakt, Prothese aus Meisterhand sein möchte. Wo Kunst in diesem Zusammenhang linienkritisch gebrochen werden muß, da steht die iatroklastische Kraft einer Patientenfront vor ihrer härtesten Zerreißprobe. Wer wäre nicht lieber auf der Stelle tot, wenn er vor der Wahl steht, sein Tun für immer, die Unterbrechungen mitgerechnet, aus der Krankheit zu bestimmen, also genau gegen den Strich, während sein Körper im Lebenshunger der Narbenbildung hellwach vor Erfüllung fiebert! Zu brechen ist dann mit der Selbstheilungstendenz, besonders der "natürlichen". Die Iatroprothese Körper fällt im Moment der Entscheidung wesenlos ab. Die Labilität in jedem sogenannten Gleichgewicht, die Asymmetrie in allem, was meßbar ist und das Monströse im einzelnen Kettenglied des universalen Zusammenhangs, den Zeit und Heilsgeschichte zum Krüppel pressen, all dies hat sich dann zum Schlagschatten verdichtet, der die iatroklastische Linie von ganz weit voraus in die Gegenwart zurückbiegt.

Keiner paßt in des Andern Haut. Aber im Schlagschatten des universalen Krankheitsprozesses ist Platz für jeden. Kernverschmelzung. Und Solidarität ist keine Kunst, sondern vielmehr Iatroklasie.

Jeder Ekel, jede Abneigung, das Abstoßende, die Antipathie überhaupt wurzelt in der Kunst. Warum lehnt der zappelnde Säugling ärztliche Hilfe so instinktsicher ab? Ob es ihm die Nabelvene im Fruchtwasser zugeflüstert hat, daß Antipathie das Fremdwort ist für Gegenkrankheit? Wohl kaum. Warum empfindet er späterhin nie und nirgends, mit nichts und niemand ungetrübte Sympathie, reine Abneigung dagegen auf Schritt und Tritt und fast ohne eigenes Zutun? Weil er eine Grundkraft der Krankheit, die Sympathie, begrifflos verschläft, sobald sie sich auch nur leise regt, weil er sie im Prüfungsfieber der Gegenkrankheit bis zum Zähneklappern verschwitzt und den kümmerlichen Rest zu jenem Glück aufwärmt, das in die Maßverhältnisse von Kunst und Kitsch gerade noch paßt, für alle Fälle aber jeder gesundheitspolizeilichen Selbstkontrolle gewachsen bleibt.

Wärme kennt weder schöne noch häßliche Proportionen, weder Farbe noch Klang. Aber sie ist überall qualitativ Fieber. Infrarot, zu rot, um auch nur ein Symbol abzugeben. Krankheit in Wechselwirkung zwischen Individuen, ihre Gattung, das ist die Wärme, an die kein Wort, keine Sinnes- und keine Gedankenform heranreicht. Das Wort Sympathie beispielsweise, luftfrei gesprochen, wäre außer der winzigen Wärmestrahlung im Erzittern von Kehlkopf und Lunge nichts. Nur auf dem Umweg über Kunstwerk, Kunstsinn und Künstler gelingt es der Heilkunst, den Wärmetod in die Krankheit einzuführen.

Weder das subjektive Geschmacksurteil (Kant) noch das interesselose Wohlgefallen (Schiller) stehen zur Debatte. Sie sind aus dem Stoff der Gesundheit modelliert, aus Heils- und Gesundheitsmodellen, gleichgültig ob die Retorte Pferdemist und Sperma enthält, wie bei Paracelsus, gleichgültig ob Palette, Grundriß und Tonleiter das schöne Scheinen der Idee widerspiegeln in Gestalt des seligen Herrn Kant und Schiller, gleichgültig ob auf dem Uhrglasschälchen der einfache oder der doppelte Chromosomensatz seinen Meister der Kunst sucht und findet. Nur Krankheit trägt und bestimmt, was von Individuum zu Individuum geht. Was hingegen von Person zu Person, d.h. von Maske zu Maske geht, ist alles schon Theater, Katharsis sogar und in seiner genuinen Beziehung zu Krankheit eiskalte Antipathie, vorverlegter Wärmetod.

Diese Antipathie bringt seit altersher Führerpersönlichkeiten mit Heilsanspruch hervor, auf jeden Fall also Ärzte und Arzt-Doubletten, als Kunstwerke also ihre eigenen Doppelgänger, Golems und Homunculi, ausgekochte Kaltblüter, klingende Hohlformen, Farbspiel und Leuchtreklame. Man denke an den Iatrofaschismus als Gesamtkunstwerk, gewiß nicht das Produkt des Anstreichers und Bauhilfsarbeiters Hitler.

Aber Individuen entstehen nur in den Wärmezonen der gemeinsamen Krankheit, die sie stützt und trägt als ihr Skelett.

Unter Individuen wäre der Klang das, was er kunstfrei eigentlich immer ist: kreative Erschütterung, die aus krankheitsspezifischer Wärme Erschütterung schafft, wie Kugelwellen im elektromagnetischen Feld. Krankheit, Wärme und Sympathie sind weder Bauwerk noch Gestalt, weder Gedicht noch Musik, weder Bild noch Schrift. Sie wirken als Grundkräfte im revolutionären Prozeß, wenn wir Farbe, Licht und Form übersehen lernen, damit wir enger zusammenschmelzen, in der Erschütterung überhören was Phrase ist, damit das Individuelle spürbar wird, zu dem sich die Wärme verdichtet und wenn wir alle Schwerpunkte hellwach verrücken, damit die dialektische Schmelzwärme freikommt, in der die Antipathie verdämmert.

 

Nachtrag 19.03.1996

Noch früher, Sartre 1968:
 

Die moderne Musik verlangt eine Elite, und die arbeitenden Massen verlangen nach Musik.

Noch früher, Lenin, 20. Jhdt.:

Am Ende jeder Kunst steht der Galgen.

Noch früher, Marx, 19. Jhdt.:

 

 

 

Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluß auf andre Menschen ausüben willst, mußt du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein.

 

In Zukunft wird es immer mehr Gruppen geben, von spezifischen Kräften der Krankheit gebildet, die wirkliche In-dividuation entwickeln (MFE). Eine spezifische Krankheitskraft ist die Manie, die, wird sie kollektiv entwickelt, wie eine musikalische Spezies wirkt (Musikgattungswesen, nicht harmlos), die alle Disziplin durch Transzendenz tötet. Genauso wie ein Kollektiv, das seine selbstgewählten Körpersüchte entwickelt, eingeübt Körper für Körper, denn dann ist Sucht eine tödliche Waffe gegen alle Drogen und Arznei, indem sie alle Körper in eine wohltemperierte Gattung verwandelt (Wärmekörper, wild), also durch Immanenz. Kann man eine Melodie, kann man Wärme, eine Krankheit oder eine andere Gattung teilen? Natürlich nicht, denn solche Individualitäten sind entweder Individuen oder teilbar, folglich keine Individuen.

Vielleicht haben Plato und Bergson vergessen, dies in der Vollständigkeit zu erwähnen, wie sie jetzt nötig ist, um fähig zu werden zum Tun, und Pluto, Unwägbares zu Gewichtigem, Gewicht zu Unwägbarkeit gruppierend, ist deshalb jetzt wütend über sie und greift zu Erdbeben.

Macht Gebrauch von eurer eigenen Erfahrung über Krankheiten und setzt Phantasie in Aktion.

Das ist gemeint, wenn es darum geht, auf der Höhe der Zeit zu sein.
Aus der Krankheit eine Waffe machen, ist der erste Blick auf eine herzustellende Zukunft, befreit von (Endlösungs-) Namen, Herrschern, Gesundheitsfabriken und so weiter.
Wir nennen sie Utopathie.

Vorwort von Huber zur englischen Ausgabe von SPK – Aus der Krankheit eine Waffe machen

 

 

Der Weg aus der Folter ist mit zerbrochenen Ärzten gepflastert

Bild aus Kolumbien für die dortige Patientenklasse